Deckendämmung

Eine Innendämmung muss nicht nur mit Wärmeschutz zu tun haben, auch Schallschutz kann eine Rolle spielen. Wir zeigen, wie Sie eine Deckendämmung anbringen.

Dämmt man Bauteile von innen, werden diese im Winter kühler und feuchter, da kaum mehr Heizwärme in sie eindringt. Umso wichtiger ist es, dass nicht noch zusätzliche Raumluftfeuchte hineingelangt. Man muss also nach außen oder an unbeheizte Räume anschließende Wände und auch eine Deckendämmung anbringen, so dass sich nicht mehr Wasserdampf in den Bauteilen ansammelt, als im Sommer verdunsten kann.

Checkliste Werkzeug
  • Akku-Bohrschrauber
  • Cuttermesser
  • Glättkelle
  • Malerspachtel
  • Stichsäge

Dies erzielt man mit geeigneten, vollflächig verklebten Dämmstoffen oder mittels einer Dampfbremsfolie, die luftdicht über dem gedämmten Bauteil verklebt wird. Letzteres ist für Laien meist etwas einfacher, da hierbei nicht verputzt werden muss, sondern die Konstruktion einfach mit Gipsplatten verschlossen wird. Auch Unebenheiten des Untergrunds spielen eine geringere Rolle – verklebt man Dämmplatten direkt, muss der Untergrund glatt und eben sein. Andererseits birgt das Verkleben einer Dampfbremse ebenso das Risiko von Undichtigkeiten, wenn es nicht wirklich sorgfältig erfolgt. Und selbst wenn man innen eine Deckendämmung anbringt, darf das Äußere nicht außer Acht gelassen werden: Die Fassade muss schlagrechtdicht, also absolut intakt ausfallen, damit ein äußerer Feuchteeintrag verhindert wird.

Malerarbeiten
Deckenverkleidung mit Paneelen

Es gibt viele Gründe, eine Decke zu verkleiden und viele Möglichkeiten: Wir zeigen 5 Varianten

 

Anleitung: Deckendämmung anbringen

Eine Deckendämmung ist gar nicht so schwer anzubringen. Sie sollten das allerdings nicht alleine machen, sondern besser zu zweit arbeiten. Und so geht's:

  1. Bei unserem Beispiel mussten wir zuerst die Paneele und die Unterkonstruktion demontieren.
  2. Dann haben wir eine neue Grundlattung angebracht.
    Praxistipp: Mit einem Lasermessgerät können Sie die Latten ausrichten.
  3. Auf die Grundlattung können dann Dämmmatten gelegt werden.
  4. Jetzt folgen die Ausbauplatten. Festschrauben und Fugen und Schraubköpfe zuspachteln.

Quelle: selbst ist der Mann 4 / 2018

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