Bienenweide Darum brauchen Bienen jetzt Ihre Hilfe!

Während sich einige Tierarten auf die kühleren Spätsommermonate freuen, ist diese Zeit besonders für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine schwierige. Da sie nicht mehr viel Nahrung auffinden können, ist Ihre Hilfe jetzt besonders wichtig. Mit Bienenweiden können Sie die Bienen vor dem Verhungern retten!

Bienenweide
Foto: borntaler / pixelio.de

Wichtig: Generell sollten Sie auf die Verwendung von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln und jeglichen Pestiziden verzichten. Mit diesen können Sie zwar Schädlinge bekämpfen, aber gleichzeitig schaden Sie so auch den Nützlingen, wie unter anderem Bienen, in Ihrem Garten.

 

Da schon im Juli weitaus weniger Blumen als im Mai und Juni blühen, verringert sich die Nahrung der Bienen automatisch. Ein Blick auf die Wiese oder das eigene Gartenbeet bestätigt dies: Nun sind nicht mehr Pflanzen verschiedenster Farben zu sehen, sondern Wiesen und Beete sind nur noch grün.

 

Bienenweide anlegen

Genau dann benötigen Sie die Hilfe von Hobbygärtnern, damit sie die kälteren Monate im Jahr unversehrt überstehen. Indem Sie bienenfreundliche Pflanzen säen, helfen Sie den vom Aussterben bedrohten Nützlingen sehr.

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Während Frühblüher im Winter den Bienen das Leben retten, sollten Sie im Spätsommer spätblühende Pflanzen als Bienenweide in Ihrem Garten pflanzen. Zu diesen gehören spätblühende Stauden und Gehölzer, die besonders viel Nektar und Pollen in ihren Blüten tragen, Indianernessel, Katzenminze, Pfefferminze, Dost, Phlox, Sommerflieder, Blauraute und die Säckelblume. Fetthennen locken mit ihren farbigen Blütendolden nicht nur Bienen und Hummeln, sondern auch Schmetterlinge an. So können Sie Bienen mit einer Bienenweide helfen und sie vor dem Verhungen retten.

 

Balkon in Bienenweide verwandeln

Sollten Sie keinen eigenen Garten, sondern einen Balkon besitzen, können Sie Bienen dennoch vor dem Verhungern retten. Die Wilde Malve, Kornblumen oder Feldthymian lassen sich hervorragend in Balkonkästen pflanzen!

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