Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Durchatmen: Schimmel entsteht in vielen Fällen durch falsches oder fehlendes Lüften. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung schafft Abhilfe und spart obendrein noch Energie.

Checkliste Werkzeug
  • Bohrhammer
  • Kernbohrer
  • Schraubendreher
  • Schraubenschlüssel

Immer frische Luft und auf Wunsch sogar vorgeheizt: Mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann man leichten Gewissens tief durchatmen. Die Steuerung erfolgt bequem von einem zentralen Display aus. Auf Wunsch verfügt das Gerät auch über einen Enthalpietauscher.
Zusätzlich zur Wärmerückgewinnung erfolgt damit die Feuchtigkeitsrückgewinnung: Die Feuchtigkeit der abgeleiteten Luft wird an die eingeblasene Außenluft übertragen.
Praktisch: Über den Online-Anbieter der Anlage erhält man eine kostenfreie Beratung und Planung sowie ein Montagevideo und PDF-Anleitungen.  

 

Wie funktioniert die Wärmerückgewinnung?

Moderne Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, wie zum Beispiel das in der Bildergalerie verwendete (Zehnder) sind mit effizienten Wärmetauschern ausgerüstet. Aus der Abluft werden im Kreuzgegenstromprinzip bis zu 95 % der Wärmeenergie über dünne Kunststofffolien auf die Zuluft übertragen. So bleibt die Wärme im Haus, die Luft ist jedoch frisch.

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Funktionsprinzip Wärmetauscher Foto:Hersteller/ Zehnder

Die Vorteile einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sind vielfältig: Sonst verlorene Abwärme wird mit diesem System sinnvoll genutzt, dadurch können sowohl der Energieaufwand als auch die Heizkosten gesenkt werden und Ressourcen geschont werden. Die Anschaffung dagegen ist teurer als die einer gewöhnlichen Lüftungsanlage.

Die fertiggestellte Lüftungsanlage.Foto:Claudio Kalex

Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung scheint auf den ersten Blick sehr komplex. Doch eigentlich sieht es verwirrender aus als es tatsächlich der Fall ist:

  1. Das Lüftungsgerät, das obenauf an beiden Seiten über je zwei Anschlüsse verfügt. 
  2. Anschluss für Außenluft.
  3. Anschluss für verbrauchte Fortluft.
  4. Anschluss für die Zuluft.
  5. Anschluss für die Abluft aus den Räumen.
  6. Flexrohre, über die Zuluft zum Luftverteiler gelangt.
  7. Luftverteiler 1.
  8. Flexrohre, über die Abluft an den Luftverteiler angeschlossen ist.
  9. Luftverteiler 2.

Praxistipp: Außen- und Fortluftöffnungen müssen im Außenbereich mindestens einen Meter über Erdniveau liegen, um Verstopfungen durch Blätter, Schnee oder Sonstigem zu vermeiden. Befestigen Sie zusätzlich einen Kleintierschutz!

Quelle: selbst ist der Mann 1 / 2016

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