Declutter-Ratgeber: aufräumen, ausmisten, entrümpeln

How-to Anleitung Aufräumen: Tipps für mehr Motivation

Aufräumen, ausmisten, entrümpeln – die Themen sind spätestens seit Marie Kondo zu einer Art Volkssport geworden. Sie können dem bislang nichts abgewinnen? Dann erklären wir Ihnen, wie Sie sich am besten zum Aufräumen motivieren und mit welchen Tipps das Aufräumen leichter fällt.

Frau räumt auf
Foto: Rawpixel / iStock
Inhalt
  1. Aufräumen: Was bedeutet das?
  2. Wie motiviere ich mich zum Aufräumen?
  3. Aufräumen: 5 Tipps

Aufräumen zählt für die meisten Menschen nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen, dabei freuen wir uns immer besonders über das schöne Endergebnis. Damit der neue Aufräum-Trend nicht nur ein vorübergehender Hype bleibt, sondern Ihnen auch langfristig etwas nutzt, benötigen Sie nicht nur Motivation, sondern auch einen guten Plan. Mit unseren Tipps und Tricks sagen Sie dem Chaos in Ihren vier Wänden endgültig den Kampf an.

 

Aufräumen: Was bedeutet das?

Aufräumen bedeutet nicht nur Dinge an ihren angestammten Platz räumen, denn damit das überhaupt erst möglich ist, benötigen die Dinge schließlich einen eigenen Platz und dafür steht meist erstmal ein rigoroses Ausmisten auf der Tagesordnung. Erst dann geht es ans Organisieren, denn mit einem richtigen Ordnungssystem fällt das zukünftige Aufräumen gleich viel leichter.

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Wie motiviere ich mich zum Aufräumen?

Je größer des Chaos, desto kleiner die Motivation: Wenn wir vor einem großen Berg an Aufgaben stehen, ist meist kein Ende in Sicht und es fällt uns schwer, irgendwo überhaupt einen Anfang zu finden. Mit diesen drei Motivations-Tipps fällt das Aufräumen leichter:

  1. Gemeinsam aufräumen: Geteiltes Leid ist halbes Leid – zusammen geht das Aufräumen außerdem deutlich schneller und kann auch viel mehr Spaß machen. Und wenn das noch nicht Motivation genug ist, können Sie sich mit Ihrem Sparringspartner gegenseitig anfeuern, wenn einer mal schlapp macht.
  2. Inspiration suchen: Wann haben Sie am meisten Lust aufzuräumen? Nicht etwa, wenn Sie das Chaos in Ihren eigenen vier Wänden betrachten, sondern wenn Sie bei Freunden oder in den sozialen Netzwerken sehen, wie es bei Ihnen zu Hause aussehen könnte. Suchen Sie sich daher Inspiration! Suchen Sie auf Pinterest nach praktischen Ordnungssystemen oder schauen Sie sich Bilder von schönen aufgeräumten Wohnungen an!
  3. Belohnen Sie sich: Klar, Aufräumen gehört eigentlich zum Leben dazu: Daher sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die nicht belohnt werden muss. Aber Sie wollen schließlich keine Belohnung dafür, dass Sie die Wäsche waschen oder das Bett machen – die ganze Wohnung aufzuräumen ist schon eine besondere Leistung, die auch gerne belohnt werden darf und soll! Laden Sie sich doch einfach nach getaner Arbeit selbst zum Essen ein oder gehen Sie mit Freunden ins Kino. Sie haben es sich schließlich verdient!

Praxistipp: Das ist noch nicht Motivation genug? Wie wäre es dann mit der Aussicht auf ein glücklicheres Leben? Aufräumen macht nämlich nachweislich glücklich. Wie das genau funktioniert, haben wir hier zusammengefasst:

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Warum Aufräumen glücklich macht

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Aufräumen: 5 Tipps

Damit Ihnen das Aufräumen trotz Motivation leichter fällt, haben wir hier noch fünf praktische Tipps und Tricks parat:

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  1. Plan machen: Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Dann planen Sie jeden Schritt genau. Bestimmen Sie, wann Sie womit anfangen und auf wie viele Tage Sie das Aufräumen verteilen wollen. So wissen Sie immer genau, was Sie zu tun haben und müssen nicht erst lange überlegen.
  2. Zeitlimit setzen: Sie haben keine Zeit, tagelang die ganze Wohnung aufzuräumen? Dann machen Sie täglich ein bisschen und setzen Sie sich dafür ein Zeitlimit von 10 bis 15 Minuten pro Tag. Sie werden erstaunt sein, wie viel Sie in so kurzer Zeit schaffen können.
  3. Von einfach nach schwer: Sie haben sich vorgenommen, das Schlafzimmer aufzuräumen? Dann fangen Sie nicht direkt damit an, den Kleiderschrank auszumisten! Machen Sie zunächst das Bett, räumen Sie den Boden frei und sortieren Sie die Schubladen im Nachttisch. Wer gleich mit dem größten Projekt im Raum anfängt, hat nachher keine Energie und Motivation mehr für die einfachen Dinge.
  4. Einen festen Platz: Das Ziel am Ende des Aufräumens sollte sein, dass jeder Gegenstand einen festen Platz in Ihrer Wohnung erhält. So fällt das tägliche Ordnung halten später leichter, da Sie nicht lange überlegen müssen, wo ein Gegenstand hingehört.
  5. Rigoros ausmisten: Sie haben Probleme damit, jedem Gegenstand einen festen Platz zuzuordnen? Das könnte daran liegen, dass Sie schlicht zu viele Sachen besitzen. Gehen Sie daher die Gegenstände durch und fragen Sie sich nicht nur, wo Sie es verstauen könnten, sondern auch, ob Sie es überhaupt noch brauchen oder haben wollen.
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