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Spachteltechnik Marmor Wandgestaltung in Marmor-Optik

Marmor ist wohl einer der edelsten, inviduellsten und vielseitigsten Natursteine. Je nach Marmorart, muss man aber leider auch tief in die Tasche greifen. Doch selbst mit kleinem Budget muss man nicht auf den Marmor-Wow-Effekt verzichten. Eine kostengünstige Alternative ist beispielsweise die Wandgestaltung in Marmor-Optik.

Egal ob im Innen- oder im Außenbereich, Marmor ist ein zeitloser Klassiker, der schon seit Jahrhunderten verwendet wird. Denn er ist nicht nur pflegeleicht, sondern sorgt auch für ein hochwertiges und modernes Ambiente. Doch leider ist Marmor auch eine wirklich kostspielige Angelegenheit. Eine Möglichkeit, damit du trotzdem nicht auf den edlen Effekt von Marmor verzichten musst, ist diese Wandgestaltung in Marmor-Optik. Mit dieser Spachteltechnik holst du dir, auch mit kleinem Budget, dein persönliches italienisches Palazzo im Handumdrehen nach Hause!

 

So funktioniert die Spachteltechnik für die Wand in Marmor-Optik:

Die Optik entsteht in der sogenannten Fleckspachteltechnik in mehreren Arbeitsschritten. Wichtig ist dabei jedoch eine glatte und weiß grundierte Wand. Dank mehrerer Spachtelschichten erhältst du einen tollen Tiefeneffekt. Zunächst musst du den Grundspachtel mit Volltön- und Abtönfarbe tönen. Wir haben hierfür ein Grau gewählt, natürlich sind aber auch andere Farbtöne denkbar. Mit einem Spachtel nimmst du dann eine kleine Menge der Masse auf. Streiche sie anschließend mit der Klinge eines zweiten Spachtels ab.

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Praxistipp: Besorge dir zwei Japanspachtel und engrate die Klingen auf einem feinen Schleifpapier (z.B. P 280). Nun trägst du die Spachtelmasse in einem größeren Abstand auf die Wand. Mit der steil stehenden Klinge ziehst du die Spachtelmasse anschließend glatt. Nun solltest du unbedingt darauf warten, dass die Flecken richtig trocknen. Wenn dies der Fall ist, schließt du die Lücken in der gleichen Technik wie zuvor. Nach dem Trocknen der verspachtelten Fläche glättest du diese mit Schleifpapier. Hierfür eignet sich beispielsweise ein P220. Anschließend tönst du den Effektspachtel passend ab und verspachtelst ihn genau so wie den Grundspachtel. Nach dem Trocknen polierst du die Spachtelfläche in kreisenden Bewegungen glatt. Fertig ist deine Wand in Marmor-Optik.

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Was muss ich vor dem Spachteln der Wand beachten?

Bevor du anfängst die Wände in der Marmor-Optik zu spachteln, solltest du unbedingt alles ordentlich abkleben. Besorge dir daher Abdeckfolie oder Malervlies. Außerdem solltest du darauf achten, dass du keine alten Farbreste oder Unebenheiten an der Wand  findest. Falls du Unebenheiten und Farbreste entdecken solltest, musst du sie für ein perfektes Marmos-Finish unbedingt vorher abschleifen. Achte außerdem darauf, dass du einen richtigen Untergrund wählst. Geeignet sind trockene, saugfähige und feste Wände. Tipp: Sei geduldig! Die Spachteltechnik für die Marmor-Wand ist zwar nicht besonders schwierig, nimmt aber viel Zeit in Anspruch. Drehe die Musik auf oder lade deine Freunde ein, denn das Ergebnis lohnt sich – versprochen!

Das brauchst du für die Wand im Marmor-Look:

  • SCHÖNER WOHNEN Trendstruktur Marmor-Optik (Grund- und Effektspachtel)
  • SCHÖNER WOHNEN Vollton- und Abtönfarbe
  • 2 Japanspachtel
  • Schleifpapier

Welche Möglichkeiten gibt es bei den Farbtönen?

Richtigen Marmor gibt es in unzähligen Farben und Mustern – von weiß bis grau, von bunt zu schwarz, ist alles dabei! Auch deine Wand in Marmor-Optik kannst du in der Farbauswahl frei gestalten. Ein Grauton wie in unserem Beispiel sorgt für eine moderne, coole und lässige Optik. Cremetöne hingegen wirken freundlich, gemütlich und einladend. Überlege dir, bevor du dich für einen Farbton entscheidest, was zu deinen Möbeln und deiner Dekoration gut passen könnte. Helle Möbel kommen beispielsweise vor einer dunklen Wand in Marmor-Optik besonders schön zur Geltung, dunklere Möbel hingegen vor einer hellen Wand in Pastelltönen. Du kannst außerdem die Intensität der Farbe mit der Vollton- und Abtönfarbe ganz einfach personalisieren und an deine individuellen Bedürfnisse anpassen.

Quelle: Sonderheft 10 / 2020

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