Dielenboden verlegen

Dielenboden verlegen

Wir stellen Ihnen sechs Verlegemethoden von Dielenböden vor.

Fest verschraubt

Dielen lassen sich gut auf Holzkonstruktionen schrauben, entweder auf Lagerhölzer oder Bodenverlegeplatten. Ursprünglich nagelte man die Dielen direkt auf die Tragbalken der Holzbalkendecke.

Fest verklebt

Topfebene Untergründe sind die Voraussetzung für eine feste Verklebung der Dielen. Außerdem benötigen Sie geeigneten Klebstoff. Am besten folgen Sie dem Rat des Dielenherstellers. Wir empfehlen tendenziell elastische Parkettkleber, zum Beispiel 1-komponentigen Polyurethanklebstoff, die Spannungen zwischen Untergrund und Bodenbelag aufnehmen können.

Schwimmend auf Klebematte

Statt einer herkömmlichen Trittschallunterlage wird eine spezielle Schaumstoffmatte aus Polyethylen ausgelegt. Diese besitzt eine Klebeschicht an der Oberseite, die mit einer abziehbaren Folie versehen ist.

Schwimmend verlegt

Relativ neu ist die leimlose, schwimmende Verlegung von Massivholzdielen. Hier müssen Sie bloß eine Trittschallunterlage ausrollen (bei mineralischen Untergründen vorher noch eine PE-Folie) und die Spezialdiele wie modernes Fertigparkett oder Laminat einfach zusammenklicken.

Mit Leim an Nut und Feder

Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine schwimmend verlegte Variante, jedoch im klassischen Sinn: Wie früher bei Holzfertigparkett werden die Dielen an Nut und Feder verleimt. Vergleichbar der schwimmenden, leimlosen Verlegung braucht man jedoch eine spezielle Diele, die auftretende Spannungen ausgleicht und Rissen vorbeugt.

Mit Gurten oder Klammern

Bei dieser schwimmenden Verlegung fixiert man die Dielen mittels Klammern oder mit speziellen Gurten, die jeweils unter den Dielen angebracht werden und diese zusammenhalten. Im Gegensatz zu Stahlklammern gleichen Gurte eventuelle Spannungen im Boden jedoch aus.

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