close
Schön, dass Sie auf unserer Seite sind! Wir wollen Ihnen auch weiterhin beste Unterhaltung und tollen Service bieten.
Danke, dass Sie uns dabei unterstützen. Dafür müssen Sie nur für www.selbst.de Ihren Ad-Blocker deaktivieren.
Geht auch ganz einfach:

Dielen schwimmend verlegen

Schritt 1 von 17

Die Elastilonmatten rollt man mit der folienbeschichteten Seite nach oben nebeneinander aus. An der Stirnwand (Nach Verlegerichtung) führen Sie die Bahnen etwa doppelt so hoch an der Wand empor, wie eine Diele breit ist.

Schritt 2 von 17

Die Trittschall-Dämmmatten dürfen einander nicht überlappen und müssen an den Wänden ein Stück nach oben geführt werden. Legen Sie die erste Diele an die Wand und ziehen Sie die Folie aller Bahnen bis zur ersten Diele ab. Nehmen Sie alle DIelen weg und schlagen die Schutzfolie glatt auf den Boden. Nun wieder die Dielen der ersten Reihe auflegen.

Schritt 3 von 17

Die Schutzfolie bildet nun unter der Diele eine Schlaufe, die Sie später in Verlegerichtung unter den Dielen hervorziehen. Klopfen Sie die nächsten ganzformatigen Dielen bis zum Ende der ersten Reihe an.

Schritt 4 von 17

Die letzte Diele der ersten Reihe muss in der Regel gekürzt werden. Messen Sie die noch fehlende Länge, übertragen sie auf eine Diele und schneiden diese mit einer Stichsäge zu.

Schritt 5 von 17

Anschließend kann das passende Dielenelement eingesetzt werden.

Schritt 6 von 17

Bevor Sie die nächste Reihe legen, setzen Sie Keile für die Dehnungsfuge zwischen Diele und Wand.

Schritt 7 von 17

Eventuelle Wandvorsprünge messen Sie aus und zeichnen die Schnittlinien auf der Diele an.

Schritt 8 von 17

Mit einer Stichsäge können Sie die Diele dann auch schräg zuschneiden, falls erforderlich.

Schritt 9 von 17

Zum Zusammenfügen brauchen Sie Hammer und Schlagklotz.

Schritt 10 von 17

Als Schlagklotz können Sie auch ein abgesägtes Reststück eines Dielenelements verwenden – niemals direkt gegen Nut und Feder schlagen.

Schritt 11 von 17

Das letzte Dielenstück einer Reihe setzen Sie mittels Zugeisen ein: Element einhebeln und mit dem Hammer von der Wand weg gegen das Zugeisen schlagen.

Schritt 12 von 17

Haben Sie zwei Reihen verlegt, ziehen Sie die Folie unter den Dielen hindurch. Der Klebefilm auf der Matte lässt keine Korrektur mehr zu, das heißt, Sie müssen die Dielen erst genau ausrichten und beim Abziehen der Folie beide Dielenreihen fest andrücken – sie dürfen dabei nicht verrutschen!

Schritt 13 von 17

Danach verlegen Sie abschnittsweise mehrere Bahnen (ca. 2-3) und ziehen dann erneut die Folie unter den Dielen hindurch. So legen Sie die Klebefläche frei und die Dielenreihen verbinden sich auf der Klebematte zu einer großen Fläche – ohne Schrauben oder zusätzlichem Leim.

Schritt 14 von 17

Passende Sockelleiste bieten die meisten Dielenhersteller passend zu allen ihren Böden an.

Schritt 15 von 17

Für Raumecken müssen Sie die Leisten auf Gehrung schneiden, entweder mit einer Kapp- und Gehrungssäge oder mittels Gehrungslade und Handsäge. Freihändige Schnitte sind weniger empfehlenswert.

Schritt 16 von 17

Die Sockelleisten können Sie schrauben, nageln oder kleben. Wir haben sie geklebt: Montagekleber aus der Kartusche lässt sich schnell und sauber verarbeiten.

Schritt 17 von 17

Fertig ist der Fußbodenbelag aus Massivholzdielen. Der Vorteil der Klebematten: Der Dielenboden ist schwimmend verlegt, sodass sich Schall aus diesem Raum nicht im Haus verbreitet. Außerdem entfällt das vollflächige Verkleben der Massivholzdielen auf der Geschossdecke oder das umständliche Verschrauben auf einer Lattung.

Copyright 2022 selbst.de. All rights reserved.