Bohrschrauber-Test 15 Akkuschrauber im Test

Akkuschrauber-Test
© Klaus Erich Haun / sidm

Ein Akkuschrauber findet sich wohl in jedem Heimwerker-Haushalt: Ob beim Aufhängen von Bildern, dem Montieren der Gardinenstange oder beim Bau der Holzterrasse – der Akkuschrauber ist immer dabei. In unserem Akkuschrauber-Test haben wir gemeinsam mit dem TÜV Rheinland geprüft, was moderne Akkubohrschrauber leisten. Deutliche Fortschritte in der Akkutechnik haben die klassischen Bohrschrauber der 18-Volt-Klasse zu wahren Schraub-Boliden gemacht. Bei unserem Akkuschrauber-Test von 10 Heimwerker-Geräten und 5 Profimaschinen gelangten auch die Tester an ihre Grenzen.

Diese Marken haben wir getestet:
  • Black & Decker
  • Bosch
  • DeWalt
  • Einhell
  • Hitachi
  • Makita
  • Meister
  • Ryobi
  • Stanley
  • Worx

Im Labor- und Praxistest haben die Tester am Ende unter allen Akkuschraubern (der nebenstehenden Hersteller sowie von Inotech und Parkside/Lidl) folgende Gesamtnoten verteilt:
In der Heimwerker-Klasse überzeugte nur ein Akkuschrauber mit der Bestnote "sehr gut". Dafür zeigt sich mit sieben vergebenen "gut" ein breites Mittelfeld, gefolgt von 2x einem "befriedigend" bei den Akkubohrschraubern für Heimwerker. Bei den Profi-Bohrschraubern errangen die Geräte 2x ein "sehr gut" und 3x ein "gut".

 

Bohrschrauber-Test: Das ist uns aufgefallen

  • Gehäusevorsprünge und ein kantiges Design stören bei der Handhabung
  • Zweihülsige Futter (z. B. bei Makita MT) erfordern eine beidhändige Bedienung
  • Bei fast allen Geräten ist die Handhabung der Akku-Packs sehr einfach
  • Die Akkus aller getesteten Maschinen verfügen über eine integrierte Elektronik
  • Wer eine Akkuladung lang arbeiten will, braucht viel Ausdauer
 

Wie wurde getestet?

  • Test: AkkuschrauberSchrauben: Um diesen Test in einer vertretbaren Zeit bewältigen zu können, haben wir Extremformate (6x100) in massives Buchenholz ein- und ausgedreht – das ist für Anwender und Maschine gleichermaßen eine recht große Herausforderung.
  • Laufzeit-Test: Im Dauerlauf ließ der TÜV Rheinland die Maschinen eine Wasserpumpe drehen, bis die Akkus geleert waren.
  • Drehmoment: Zwar haben viele Maschinen über 20 Drehmoment-Vorwahlstufen – doch eine sinnvolle Nutzung ist in der Praxis kaum möglich, weil die Abstimmung der Stufen fast immer sehr ungleichmäßig ist.
  • Bohren: Bei diesem Test zählt die gute Führbarkeit der Maschine – wir gingen mit einem Forstnerbohrer an die Grenzen.
  • Drehmoment: Die meisten Maschinen sind bereit für große Aufgaben – einigen Geräten steht dabei allerdings eine zu feinfühlig abgestimmte Überlast-Sicherung im Weg.
  • Ladezeit: Bestleistung sind 15 Minuten, typisch sind allerdings rund 60 Minuten. Wer viel länger braucht, ist nicht mehr zeitgemäß und wird abgewertet.
 

Aktuellen Akkuschrauber-Test herunterladen

Die Tabelle mit den detaillierten Einzel-Ergebnisse zum aktuellen Akkuschrauber-Test 09/2017 finden Sie hier als Download >>

Akkuschrauber im Test
Umfang: 6 Seiten
1,99€

Quelle: selbst ist der Mann 9 / 2017

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