So funktioniert eine Armatur

Duscharmaturen stellen angenehm temperiertes Wasser mit gleichmäßiger Durchmischung zur Verfügung. Das Geheimnis der Mischbatterie liegt in einer geschickten Wasserführung.

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Thermostat-Mischarmaturen ermöglichen eine relativ präzise Vorwahl der Wassertemperatur und halten diese auch bei Veränderungen von Wassermenge und -temperatur in den Zuläufen konstant. Dieser Armatur-Typ wird deshalb in Duschinstallationen verwendet. Im Inneren der Mischbatterie reagiert entweder ein Bimetall-Federelement oder eine paraffingefüllte Kapsel auf die Temperatur des Mischwassers. Auf mechanischem Weg wird ein Ventil beeinflusst, mit dem in der Regel die Warmwasserzugabe oder sogar beide Zulaufwege von Warm- und Kaltwasser beeinflusst werden.

Mit einem Drehregler kann die Vorspannung dieser Mechanik und damit die gewünschte Temperatur des Mischwassers eingestellt werden. Als Verbrühschutz ist eine mechanische Sperre eingebaut, die eine Wasserabgabe mit einer Temperatur über 38 °C verhindern soll. Die Genauigkeit dieser Regelung beträgt etwa 1 °C, Temperaturdifferenzen sind damit zum Beispiel beim Duschen kaum spürbar. Moderne Duschthermostate bieten neben der Temperaturvorwahl in der Regel auch die Möglichkeit einer Mengenbegrenzung auf etwa 50 Prozent der Wasserabgabe, um Warmwasser und damit Energie zu sparen.

Quelle: selbst ist der Mann 1 / 2014

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