Armaturen, die Wasser sparen

Das Wasser wird in Zukunft nicht billiger werden. Praktisch also, wenn Dusch- und Waschtischarmturen wenig hindurchlassen. Den Wasserverbrauch zu senken, muss nichts mit Komforteinbußen zu tun haben.

Moderne Waschtisch- und Duscharmaturen liefern auch bei geringem Durchfluss angenehm perliges Wasser. Sage und schreibe 3,5 Liter Wasser pro Minute fließen zum Beispiel durch die neue Waschtischarmatur Axor Starck Organic von Hansgrohe. Zum Vergleich: Früher waren über 10 Liter normal, mit speziellen Perlatoren kam man in den letzten Jahren auf 5 bis 8 Liter pro Minute. Bei Brauseköpfen sind auf Knopfdruck ebenfalls niedrige Durchflussmengen einstellbar, beispielsweise bei der neuen Handbrause Raindance Select S 120, auch von Hansgrohe. Umständliche Schieberegler sind hier passé. Der Einstellknopf ist direkt im Griff positioniert, sehr praktisch.
Bei aller Spareuphorie muss man allerdings noch anmerken, dass alte, hydraulische Durchlauferhitzer oder drucklose Speicher mit solcherlei Sparreglern Probleme haben und unter Umständen dann ausschalten und nur noch kaltes Wasser liefern – diese Geräte brauchen Druck! Bei modernen elektronischen Durchlauferhitzern und zentral erwärmtem Wasser ergeben sich aber keine Probleme. Und noch ein Hinweis: Das öffentliche Wassernetz ist oft überdimensioniert, weniger Wasserverbrauch führt zum Teil dazu, dass das Netz durchgespült werden muss, um eine Verkeimung zu verhindern. Ziemlich absurd – und teuer.

Quelle: selbst ist der Mann

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