Pflegeleichter Garten

Schon bei der Gartengestaltung werden die Weichen für einen pflegeleichten Garten gelegt. Unsere zahlreichen Beispiel-Gärten zeigen: Ein pflegeleichter Garten muss kein Wunschtraum bleiben, wenn Sie bei der Neuanlage und Gartengestaltung ein paar grundlegende Tipps befolgen.

Wer bei der Gartenplanung planvoll vorgeht, kann sich später in seinem Garten viel Arbeit ersparen und stattdessen seinen Garten von der Sonnenliege aus genießen: Mit Hilfe unserer 10 Tipps und Tricks für Ihre Gartengestaltung sparen Sie Zeit und Mühe in Ihrem pflegeleichten Garten

 

Ein pflegeleichter Garten spart Mühe, Zeit & Geld

Nicht nur bei der Neu-Anlage eines Gartens können Sie viel Geld, Zeit und Mühe sparen. Diese praxiserprobten Tipps helfen Ihnen dabei:

  • KOSTENLOSE PLANUNGSHILFE: Baumschulen und Landschaftsgärtner bieten oft kostenlos Hilfe bei der Planung an, wenn sie später am Verkauf der Pflanzen verdienen. Allerdings lohnt es sich, wie bei allen Arbeiten rund ums Haus, die Preise zu vergleichen bzw. Kostenvoranschläge einzuholen. Mitunter neigen Gärtner dazu, sehr viele Pflanzen in die Planung aufzunehmen oder bereits große Exemplare zu beschaffen, die wesentlich teurer als Jungpflanzen sind.
  • SCHNELLE LÖSUNGEN SIND TEUER: Erhebliche Kosten verursachen nicht nur Änderungen durch ungünstig platzierte Gestaltungselemente, sondern auch Wünsche nach schnellen Lösungen. So übersteigen die Preise für bereits große Gehölze die kleinerer Exemplare um ein Vielfaches. Im übrigen wachsen Jungpflanzen leichter an als alte und holen den Vorsprung in wenigen Jahren auf.
  • PFLANZEN SELBST VERMEHREN: Die Vermehrung von Gartenpflanzen in Eigenregie lohnt sich durchaus. Beispielsweise von Blütensträuchern, die durch Steckhölzchen gewonnen werden, von Blütenstauden, die sich einfach teilen lassen, oder von Kübelpflanzen aus Stecklingen.
  • GRÜNDÜNGER SÄEN: Provisorisch lassen sich freie Flächen sehr preiswert mit Gründüngerpflanzen freundlicher gestalten. Dazu dienen neben Gelbsenf und Bienenfreund auch Sonnenblumen. Dazu die Samen in den vorbereiteten Boden einharken. Sie gehen in wenigen Tagen auf und bilden bald einen dichten Bewuchs, der im Sommer reichlich blüht. Gründüngerpflanzen tragen auch zur Bodenverbesserung bei.
  • GÜNSTIGE BAUSTOFFE: Die Kosten der Gartenanlage werden im wesentlichen von Art, Größe und Anzahl der Pflanzen sowie von Art und Qualität der Baustoffe bestimmt. So sind Naturbaustoffe wie etwa Granitpflastersteine teurer als Pflastersteine aus Beton. Manchmal sind Baustoffe mit kleinen Mängeln oder auch Restposten günstiger zu bekommen. Erhebliche Preisunterschiede gibt es zwischen exklusiven, handgefertigten Baustoffen und handelsüblichen Industrieprodukten „von der Stange“.
  • SAMMELBESTELLUNGEN: Häufig gilt: Je größer die Bestellmenge, desto günstiger der Preis. So können sich beispielsweise Sammelbestellungen mit Nachbarn und Freunden günstig auf die Kosten auswirken. Stellen Sie Preisvergleiche an, und handeln Sie Rabatte aus. Projekte wie Heckenpflanzung oder Zaunbau gemeinsam ausführen.
  • SCHOTTER STATT PFLASTER: Sollen größere Flächen befestigt werden, ist zu überlegen, vorerst nur die wichtigen Wege und Plätze richtig und endgültig zu pflastern. Für weniger genutzte Nebenwege und Zweitsitzplätze genügt provisorisch ein grober Schotterbelag. Dieser kann später immer noch mit wertvolleren Materialien belegt werden.
  • EIGENLEISTUNG ZAHLT SICH AUS: Besonders im Garten kann Mithilfe Kosten senken. Für viele Arbeiten ist nur eine Fachkraft nötig, die mit entsprechenden Kenntnissen und Fertigkeiten die Baustelle leitet. Vorbereitungen, Zu- und Nacharbeiten können Hilfskräfte erledigen. Dies gilt insbesondere beim Mauern und Pflastern sowie beim Bepflanzen.
  • MASCHINEN NUTZEN: Maschinen, die bereits beim Hausbau vor Ort sind, sollten Sie gleichzeitig bzw. im Anschluss für die Gartenanlage nutzen. Beispielsweise für den Erdaushub einer Regenwasserzisterne, einen Teich oder Fundamente. Solange der Bagger auf der Baustelle ist, sparen Sie sich die Anfahrtkosten.
  • MATERIALIEN AUFBEWAHREN: Mutterboden, der beim Aushub der Baugrube anfällt, sollten Sie nicht abtransportieren lassen, sondern geschützt lagern und später für die Gartenanlage verwenden. Felsen und Natursteine, die beim Aushub zutage gefördert werden, lassen sich später beispielsweise für den Bau von Trockenmauern oder einen Steingarten verwenden.

Fotos: sidm, Archiv, Hersteller

Quelle: selbst ist der Mann

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