Lavendel

Violett-blühende Felder, die sich bis an den Horizont erstrecken und den süßlich-aromatischen Duft des Sommers verströmen – diese klassischen Bilder aus der Provence haben wir direkt vor Augen, wenn wir an Lavendel denken. Das Urlaubsgefühl aus Südfrankreich können Sie auch in Ihrem eigenen Garten kultivieren.

Der Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler ist ursprünglich in der Mittelmeerregion beheimatet und wächst dort sowohl in der Nähe des Meeres als auch auf felsigen Berghängen. Die karge Region, in der er wächst, wirkt sich auch auf die Ansprüche des Lavendels aus – viel Pflege bedarf die Pflanze auch in unseren Breitengraden nicht.

 

Lavendel – wenig Aufwand, großer Nutzen

Echter Lavendel benötigt nur wenig Pflege, hat dafür jedoch viel mehr zu bieten als nur sein Aussehen und seinen Duft. Der Name Lavendel deutet es bereit an – er leitet sich aus dem Lateinischen "lavare" ab, was "waschen" bedeutet und auf die uralte Verwendung des Lavendels als Badezusatz hinweist. Echter Lavendel soll zudem heilende Kräfte haben – seine Aroma- und Heilstoffe wirken beruhigend auf Psyche und Darm. In der Küche kommt getrockneter Lavendel mit seinem bitteren und würzigen Aroma als Tee und zum Verfeinern von Gerichten zum Einsatz.

Praxistipp: Mögen Sie keine Spinnen? Dann sollten Sie Lavendel anpflanzen und immer ein Lavendelsäckchen in Ihrer Nähe tragen. Die Duftstoffe wirken für Spinnen und Insekten nämlich so penetrant, dass diese in Scharen davor flüchten!

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