Pflaster unkrautfrei verfugen

Pflasterfugenmörtel gegen Unkraut

Ameisen und Unkraut in den Fugen auf Einfahrt, Terrasse oder Gartenweg sind für viele Gartenbesitzer ein Ärgernis. Unkraut jäten wird überflüssig, wenn Sie den richtigen Pflasterfugenmörtel verwenden. Dieser Pflasterfugenmörtel hält Ihre Fugen unkrautfrei, verspricht der Hersteller. Wir zeigen im Video, wie Sie Ihr Pflaster unkrautfrei verfugen.

Unkraut oder Gras schadet dem Pflaster zwar nicht (als Grasfugenpflaster, das Oberflächenwasser leichter versickern lässt, ist es im naturnahen Garten sogar willkommen), aber viele Gartenfreunde wünschen sich lieber keine "grünen Fugen".

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Ameisengänge unter dem Gehwegpflaster sind sogar gefährlich, denn sie beeinträchtigen die Sicherheit z. B. durch hochstehende Gehwegplatten. Abhilfe gegen Unkraut in Pflasterfugen und Ameisenbefall versprechen spezielle Pflasterfugenmörtel. Die Verarbeitung der Fugenmörtel ist denkbar einfach: Meist wird der sandige Mörtel einfach in die Fuge gekehrt, gewässert und bindet dort dann von alleine ab – bleibt aber wasserdurchlässig, sodass die Pflasterfläche nicht versiegelt ist. Im Video sehen Sie, wie Sie ihr Pflaster unkrautfrei verfugen:

 
 

Pflasterfugenmörtel für unkrautfreie Fugen

Die Feste Fuge Unkrautfrei von Buschbeck (35 Euro/20 kg) kommt ohne Zusatzstoffe wie Salze, Pestizide oder Zement aus und reduziert damit Ausblühungen. Der unkrauthemmende Fugenmörtel wird als Wassergemisch verwendet und bleibt auch nach der Verarbeitung wasserdurchlässig. Den Pflasterfugenmörtel gegen Unkraut gibt es in den Farbtönen Natur Hell und Basalt Grau zu kaufen. Pflasterfugenmörtel schlämmt man ein wie Sand, bietet aber eine höhere Festigkeit als dieser. Denn in Mörtel verlegtes Pflaster bleibt vielleicht länger sauber liegen, verlangt aber ein Verfugen mit eher wasserundurchlässigem Pflasterfugenmörtel. Sowohl das Mörtelbett als auch der Fugenmörtel tragen so dazu bei, eine relativ wasserundurchlässige Fläche zu schaffen. Mancherorts wird das mit höheren Gemeindeabgaben belastet.

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Pflaster wasserdurchlässig verfugen

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, Wege und Terrassen zu pflastern: Sie können die Steine oder Platten in ein verdichtetes Sand- bzw. Splittbett legen oder in Mörtel. Je dünner Platten ausfallen, desto eher müssen sie allerdings in einem Mörtelbett fest eingebunden werden. Ob man die Verfugung aber mit wasserdurchlässigem Kunstharzmörtel vornimmt, ist eine Preisfrage: Sand bzw. Splitt spült sich zwar schneller aus und lässt Unkraut schneller in den Fugen wachsen, ist aber um ein Vielfaches billiger. Die Verlegung im Splittbett bleibt zudem wasserdurchlässig, was die Abwassergebühren reduziert.

Niederschlagswassergebühren sind meist fällig, wenn man Flächen versiegelt, sprich: wasserundurchlässig ausführt. Erkundigen Sie sich vor den Arbeiten bei Ihrer zuständigen Behörde, welche Kosten wann auf Sie zukommen.

Wasserundurchlässige Verlegung:
1 Natursteinverlegemörtel, 2 wasserundurchlässiger Pflasterfugenmörtel,

Wasserdurchlässige Verlegung:
3 wasserdurchlässiger Pflasterverlegemörtel, 4 wasserdurchlässiger Pflasterfugenmörtel,
Detail: Drainfähige Mörtel lassen Oberflächenwasser ungehindert ins Erdreich einsickern.

Quelle: selbst ist der Mann 5 / 2013

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