Einfahrt pflastern

Wer mit dem Wagen auf das eigene Grundstück fahren will, sollte die Einfahrt pflastern, damit sie dauerhaft den hohen Belastungen standhält. Von zwei Spuren aus Rasengittersteinen bis zur vollflächig gepflasterten Einfahrt ist alles möglich. Bedenken Sie beim Pflastern der Einfahrt, dass Sie das darauf anfallende Regenwasser auf dem Grundstück versickern lassen müssen!

Die wichtigsten Arbeitsschritte beim Einfahrt pflastern hier im Video:

 

Moderne Autos bringen ganz schön Gewicht auf die Waage – daher müssen der Untergrund des Pkw-Stellplatzes und die Einfahrt gut gegründet und ausreichend verdichtet sein, damit sie dauerhaft die Last des (bewegten) Fahrzeugs tragen können. Nur wer sorgfältig verdichtet, verhindert, dass sich mit der Zeit Spurrillen bilden, die unter der Linienlast der Reifen absacken. Auch die Entwässerung der Einfahrt ist ein problem, wenn das Pflaster absackt und Niederschlagswasser nicht mehr zu den Rändern abfließen kann.

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Einfahrt: Entwässerung-Pflicht

Um Oberflächenwasser schnell abzuleiten eignen sich Linienabläufe besonders gut

Praxistipp: Wer den Platz hat, kann die Einfahrt optisch attraktiver gestalten, wenn die Zufahrt in einem leichten Bogen auf die Garage zuführt. Allerdings kostet das mehr Platz (in den Kurven)! Unbedingt sollten Sie zuvor ein paar "Probefahrten" machen, um zu sehen, ob der gewählte Bogen problemlos mit Ihrem Wage zu steuern ist. Die letzten 5m der Einfahrt sollten immer senkrect auf die Garage oder den Carport führen, damit das Einparken leichter fällt.

 

Anleitung: Einfahrt pflastern

Wenn Ihre Grundstücks-Zufahrt noch nicht gepflastert (oder geteert) sein sollte, müssen Sie den Untergrund unter dem Carport zunächst für einen Pkw-Stellplatz aufbauen. Vom Erdaushub bis zum Verfüllen der Fugen im Pflaster erklärt unsere Anleitung Schritt für Schritt alle erforderlichen Arbeiten, wenn Sie Ihren Carport pflastern wollen.

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Pflaster verlegen

Wie Sie selbst pflastern und was dabei zu beachten ist, zeigt diese Anleitung im Detail

Tragen Sie das Erdreich mindestens 50 cm tief ab, bis Sie auf einen festen, tragfähigen Untergrund stoßen. Darauf wird nun eine Drainageschicht aus grobem Kies ausgebracht. In den Zwischenräumen des Schotters kann Regenwasser nicht stehen bleiben und schützt die Pflasterfläche so vor dem "Auffrieren" (Anheben des Pflasters durch gefrorenes Wasser im Winter). Je nach Region (und üblicher Niederschlagsmenge) sollte diese Frostschutzschicht zwischen 10 und 30 cm dick ausgeführt werden. Mit der Rüttelplatte verdichten Sie die Schotterschicht.
Hierauf verteilen Sie nun mindestens 5 cm aus einem Split-Brechsand-Gemisch als Bettung für dir Pflastersteine. Mit der Schaufel wird derSand verteilt, mit der Richtlatte gleichmäßig abgezogen. In dieses plane Sandbett verlegen Sie nun die Pflastersteine: Die Betonsteine werden auf das Sandbett gelegt und mit wenigen Millimetern Abstand verlegt. Manche Hersteller statten ihre Pflastersteine mit kleinen Distanz-Federn aus, damit der Fugenabstand immer gleich und die Versickerungsfähigkeit der Pflasterfläche erhalten bleibt. Ist die Einfahrt komplett gepflastert, rütteln Sie die Fläche mit der Rüttelplatte mit Gummiunterlage ab, damit sich die Pflastersteine setzen. Zum Verfugen der Einfahrt wählen Sie am besten einen unkrauthemmenden Fugensand.

Quelle: selbst ist der Mann

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