Mähroboter-Test

Mähroboter-Test
Diese Marken haben wir getestet:
  • AL-KO
  • Bosch
  • Gardena
  • Honda
  • Husqvarna
  • Sabo
  • Viking
  • Worx

Zehn Mähroboter mussten in unserem Test-Garten und beim TÜV Rheinland ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Unser Testgarten hielt für die Rasenmähroboter viele Hindernisse, Passagen und Unebenheiten, bereit, so dass sich die Robotermäher unter Praxisbedingungen bewähren mussten. Unser Test zeigt, dass moderne Mähroboter ausgereift sind und recht zuverlässig rasenmähen. Allerdings hat Qualität ihren Preis: Kostete der günstigste Rasenroboter im Test bereits 800 Euro, verlangt der Hersteller für den teuersten Mähroboter im Test satte 2400 Euro – und landet selbst nur im hinteren Plätzen.

Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland haben wir diesmal 10 Mähroboter im Test miteinander verglichen – Grundlage unserer Vergleiche war die seit kurzem gültige neue Norm für autonome Rasenmäher. Einmal installiert, haben Sie mit der Rasenpflege praktisch nichts mehr zu tun – Mähroboter kürzen das Gras viel regelmäßiger, als Sie es mit einem herkömmlichen Mäher tun würden – der Rasen ist daher stets perfekt geschnitten und mit dem wie beim Mulchen sehr feinen Schnittgut auch gut gedüngt. Bei allen Rasenrobotern (AL-KO/Solo, Bosch, Gardena, Honda, Husqvarna, Sabo, Viking, Worx, Zucchetti) muss bei der Installation ein Begrenzungsdraht verlegt werden – eine überschaubare Arbeit. Die große Mehrzahl der Mähroboter im Test zeigte durchweg zufrieden stellende Leistungen (3x "sehr gut", 5x "gut", und 2x "befriedigend").

  • Alle getesteten Mähroboter verfügen über Schutzvorrichtungen gegen Diebstahl.
  • Der Worx-Mäher arbeitete exakt bis an die (gedachte) Beetkante.
  • Zucchetti und Stiga nervten mit einer komplizierten Bedienung.
  • Für Ungeduldige: Schnellstart-Anleitungen helfen bei einer zügigen Installation.
 
 

Wie wurde getestet?

  • Installation: Alle Geräte arbeiten mit einer Drahtschleife, die vor der ersten Nutzung am Rasenrand verlegt werden muss. Wir haben den Installationsaufwand verglichen.
  • Anleitung: Rasenroboter sind komplexe Maschinen, deren Steuerung entsprechend ausführlich und verständlich erklärt werden sollte. Doch hier bleiben in der Gebrauchsanleitung zuweilen Fragen offen.
  • Programmierung: Die Mähzeiten müssen am Gerät selbst vorgewählt werden. Wie zeitraubend und kompliziert das ist, haben wir ausprobiert und verglichen.
  • Mähbetrieb: Funktioniert das Gerät störungsfrei? Wird die Fläche gleichmäßig gepflegt? Diese Fragen haben wir in einem großen Praxisversuch beantwortet.
  • Geländeformen: In für alle Geräte gleichen Passagen, Engstellen und Steigungen konnten wir die Leistungsfähigkeit der Roboter im Grenzbereich miteinander vergleichen.
  • Wartung: Hier haben wir die Störungsdiagnose und -beseitigung bewertet. Außerdem haben wir uns die Schnitthöhenvorwahl und den Messerwechsel angesehen.
  • Sicherheit: Als Grundlage für einen Sicherheits- Check des TÜV Rheinland diente die frisch verabschiedete Norm für Rasenroboter.
  • Mähergebnis: Hier wurde das Erscheinungsbild des Rasens nach dem Test bewertet.
 

Sonntags rasenmähen mit dem Mähroboter

Durch Ihr Rasenmähen sollten Nachbarn nicht gestört werden. Daher regelt das Bundes-Immissionsschutzgesetz, wann laute Gartengeräte in Wohngebieten betrieben werden dürfen. In der Regel darf nur außerhalb der örtlichen Ruhezeiten Lärm verursacht werden. Ob Mähroboter wie (Akku-)Rasenmäher zu werten sind, ist nicht final geklärt. Praktisch, dass die Mähroboter von Honda, Husqvarna und Gardena so leise arbeiten, dass sie auch abends oder am Wochenende mähen können – bei den lauteren Modellen von Bosch, Rotenbach, Sabo, Viking und Wolf Garten sollten Sie weiterhin Rücksicht auf Ihre Nachbarn nehmen und die örtlichen Ruhezeiten beachten.

 

Weiteren Robotermäher-Test herunterladen

Der Mähroboter-Test ist der mit Abstand aufwendigste und langwierigste, den wir gemeinsam mit dem TÜV Rheinland je durchgeführt haben: Alle zehn Roboter wurden nacheinander auf dem gleichen Rasen eines rund 300 Quadratmeter großen Gartens installiert. Dabei haben wir jede Bewegung der Geräte mit vier Kameras über die gesamte Betriebszeit aufgezeichnet, um die Arbeitsweise der Roboter im Einzelnen nachvollziehen und bewerten zu können. In grafischen Auswertungen sind für jeden Mäher alle Fahrwege auf einen Blick erkennbar – Bosch lieferten den einzigen Mähroboter, der den Test-Rasen geordnet abfuhr (rechts).

Der Rasenroboter von Rotenbach kann gefährlich werden: Dieser Roboter kann außerhalb des Begrenzungsdrahts geraten und fährt dann mit eingeschaltetem Mähwerk unkontrolliert weiter. Dieser Mähroboter im Test muss zudem als einziger stets manuell per Fernbedienung gestartet werden. Es fehlen auch eine Anzeige zur Störungsdiagnose und eine werkzeuglose Schnitthöhenverstellung.

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum Robotermäher-Test 06/2013 finden Sie hier als Download >>

 

Aktuellen Mähroboter-Test herunterladen

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum aktuellen Mähroboter-Test 03/2017 finden Sie hier als Download >>

Umfang: 6 Seiten
1,99€

Quelle: selbst ist der Mann 3 / 2017

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