Schallschutz

Schallschutz im Haus: Lärmfrei wohnen

Lärm kann ganz schön lästig sein – nicht nur nachts, wenn man schlafen möchte. Wir zeigen Ihnen verschiedene Schallschutz-Maßnahmen, um Lärm wirkungsvoll auszusperren.

Der Presslufthammer von der Baustelle vor der Haustür, laute Geräusche aus dem Treppenhaus und die Wasserspülung der Nachbarn: ständig sind wir bei unzureichndem Schallschutz Lärm ausgesetzt. Das nervt nicht nur, das kann auch krank machen. Doch bevor es so weit kommt, möchten wir Ihnen einige Möglichkeiten zeigen, wie Sie beim Neubau oder der Sanierung selbst geeigneten Lärmschutz schaffen.

Zuerst einmal ist es wichtig, sich klar zu machen, was genau Schalleigentlich ist und wie er sich ausbreitet. Laute Geräusche, Lärm oder ganz allgemein Schall sind rhythmische Schwingungen von Luft-Molekülen, die sich auch in festen Körpern oder in Wasser fortsetzen. Man unterscheidet Luftschall, Körperschall und Wasserschall. Die Lautstärke von Geräuschen ergibt sich aus dem Schalldruck, den man in Dezibel (dB) misst. 0 dB wird als Stille empfunden. Eine normale Unterhaltung findet bei rund 50 dB statt, mittelstarker Verkehrslärm bei 80 dB. Die Schmerzgrenze wird bei 115 dB überschritten.

 

Schallschutz fürs Haus

Ein schwerer Baukörper lässt sich durch Schallwellen nicht so leicht in Schwingungen versetzen. Besonders Luftschall schluckt (absorbiert) er zuverlässig. Eine Möglichkeit des Schallschutzes besteht folglich darin, Baukörper wie etwa Decken zu beschweren. Eine Erhöhung des Eigengewichts erzielt man mit mineralischen Schüttungen. Den Körperschall leiten schwere Körper jedoch gut weiter. Eine effektive Methode, diesen zu reduzieren, ist die Verwendung weicher, offenporiger Materialien. Hier verlieren sich die Schallwellen.

Eine relativ unkomplizierte Maßnahme zur Lärmminderung ist es daher, den Raum mit weichen Materialien wie beispielsweise Vorhängen oder einem Teppich auszustatten. Zur systematischen Schalldämpfung empfiehlt es sich, Wände oder Decken mit biegeweichen Materialien, etwa Gipskartonplatten, zu beplanken.

Am wirkungsvollsten verhindern Sie den Lärm an seiner Ausbreitung, wenn Sie ihm den Weg abschneiden: Schallentkoppelte Systeme verhindern, dass die Schallwellen sich in den Baukörpern fortsetzen. Der Estrich muss also schwimmend verlegt werden, eine abgehängte Decke darf die Wände nicht berühren. Gleiches gilt für die Vorsatzschale. Achten Sie bei der Installation sorgfältig darauf, Schallbrücken zu vermeiden. Schon eine Schraube oder ein Mörtelbatzen reichen dem Schall, um sich auszubreiten.

 

Serie: Schallschutz vom Keller bis zum Dach

In unserer kleinen Serie erklären wir Ihnen detailliert, welche Lärmschutz-Maßnahmen für welchen Gebäudeteil am besten eignen.

Schallschutz sieht im Keller anders aus als unterm Dach: Ob an der Tür, dem Fenster, hinter der angehängten Decke oder am Wasserrohr – für alle Bereiche gibt es eine Lösung, um Lärm zuverlässig zu mildern.

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Quelle: selbst ist der Mann

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