Multitool Test

Multitool Test
 

Diese Marken haben wir getestet:

AEG, DeWalt, Einhell, Fein, Hitachi, Metabo, Ryobi, Stanley, Worx

Zehn Geräte haben wir in unserem großen Multitool Test gemeinsam mit dem TÜV Rheinland unter die Lupe genommen. Fünf Geräte waren dabei aus der Profiklasse, fünf aus dem Heimwerker-Bereich.

Übrigens: Eigentlich sind Multitools nicht elektrische, ausklappbare Werkzeuge für die Hosentasche. Zangen, Schneideklingen und andere nützliche Werkzeuge sind hier in einem untergebracht. Bekannt sind hierbei vor allem die Marken Leatherman und Victorinox. Meist wird Multitool aber auch synonym für Oszillationsgeräte genutzt – auch wenn das nicht ganz korrekt ist.
Die Oszillationsgeräte der Marken AEG, Dewalt, Einhell, Fein, Hitachi, Metabo, Ryobi, Stanley und Worx im Multitool Test liegen preislich zwischen 70 und knapp 500 Euro. Beim Schleifen zeigten sich die größten Unterschiede zwischen den Geräten, trotzdem fielen die Profi- als auch die Heimwerker-Werkzeuge positiv auf. Gerade mal zwei der getesteten Geräte wurden mit "befriedigend" bewertet, sechs Modelle bekamen ein "gut" und zwei Multitools waren laut den Testern "sehr gut".

  • Fein überzeugt mit werkzeuglosem Befestigungssystem
  • Einhell und Stanley vibrieren stark in der Hand
  • Das Worx-Gerät kann man zwei Stunden im Dauereinsatz nutzen, ohne den Akku laden zu müssen

Bei den meisten der Oszillationsgeräte im Multitool Test ließ sich Schleifschuh, Sägen und Spachtel werkzeuglos tauschen. Nur bei zwei Modellen benötigt man noch einen Inbusschlüssel, um einen Werkzeugwechsel vornehmen zu können. Das ist bei gelegentlicher Nutzung der Geräte kein Nachteil, allerdings muss man immer erstmal einen Inbusschlüssel in der Werkstatt suchen, da er auch nicht an den besagten Geräte befestigt werden kann. Wer sich diese Mühe ersparen will, sollte zu einem Multitool greifen, welches einen werkzeuglosen Wechsel erlaubt.

 

Wie wurde getestet?

  • Schleifen: Für einen direkten Vergleich wurde jeweils eine Minute lang Farbe von einer Holzoberfläche abgeschliffen. Dabei haben wir in einer Innenecke gearbeitet.
  • Sägen: Eine jeweils gleiche Brettstärke wurde mit einem Holz-Tauchsägeblatt geschnitten, die dafür benötigte Zeit haben wir verglichen. Außerdem haben wir eingebaute Wasserrohre bündig abgesägt und die dafür benötigte Zeit gestoppt.
  • Schaben: Mit einem Spachtel haben wir Fliesenkleber von einer Gipskartonplatte abgeschabt.
  • Laufzeit und Ladezeit: Die Laufzeit mit einer Akkuladung haben wir im Leerlauf bei maximaler Drehzahl gestoppt. Die benötigte Ladezeit haben wir gemessen und mit der angegebenen Ladedauer verglichen. Eine deutliche Differenz führte zu einer Abwertung.
 

Weitere Multitool Tests

In unserem letzten Test mit Multitools von Januar 2011 stellten die Geräte ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Fliesenfugen waren mit allen Testkandidaten gut zu entfernen, benötigt wird dafür ein diamantbesetztes Fräswerkzeug. Leider mussten bei fast allen Maschinen die Geräte für andere Aufgaben mit einem Inbusschlüssel umgerüstet werden. Nur ein Oszillationsgerät erlaubte einen werkzeuglosen Aufsatzwechsel. Das Ergebnis: ein Gerät war "sehr gut", 5 Modelle wurden mit "gut" bewertet und vier Multitools waren "befriedigend". Den kompletten Test aus 2011 finden Sie hier als Gratis-Download: sidm-Test 01/2011 >>

 

Aktuellen Multitool Test herunterladen

Die Tabelle mit den detaillierten Einzel-Ergebnisse zum aktuellen Multitool Test 01/2017 finden Sie hier als Download >>

Praxistest Oszillationswerkzeuge
Umfang: 6 Seiten
1,99€

Quelle: selbst ist der Mann 1 / 2017

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