Farblehre und Farbwirkung

Farblehre und Farbwirkung
Inhalt
  1. Ihrer Lieblingsfarbe auf der Spur
  2. Raumgestaltung: So wenden Sie Ihr Farbwissen an
  3. Entwickeln Sie ein Gespür für Farbe
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Gefällt mir oder gefällt mir nicht – diese Feststellung ist zu einem fertigen Zimmer rasch getroffen. Was jedoch tun, wenn der Raum farblich ganz neu gestaltet werden soll?

 

Ihrer Lieblingsfarbe auf der Spur

Lösen Sie sich zunächst von falschen Farbweisheiten und entwickeln Sie ein eigenes Gefühl für Farbe. Ist Blau zum Beispiel wirklich kalt? Das ist einer der wohl verbreitetsten Irrtümer und führt bei der Farbauswahl oft von vornherein zum Ausschluss dieser Farbe. Das Geheimnis der gelungenen Farbwahl besteht jedoch in der Berücksichtigung des jeweiligen Farbtons.

 

Wenn Sie einen Blick auf die Farbkarten von Herstellern oder in Fachgeschäften werfen, sehen Sie rasch, warum: Blau wird umso wärmer, je mehr Rot es enthält, Sie also im Farbfächer in Richtung Violett blättern, und umso kühler, je weiter Sie in Richtung Gelb blättern.

Andererseits müssen Sie berücksichtigen: Wie schnell wirkt die Farbe, die auf der kleinen Musterfläche einer Farbkarte so apart aussieht, auf der Wand gar nicht mehr so attraktiv!

 

Raumgestaltung: So wenden Sie Ihr Farbwissen an

Wandgestaltung: Der Ton der Farbe entscheidet

Raumgestaltung mit Farbe: Lieblingsfarbe Bunt

Bunte Wände an nur einem Wochenende

 


Entwickeln Sie ein Gespür für Farbe

Es wird also höchste Zeit für ein paar eigene Gedanken und Überlegungen zu den Farben, die Sie vielleicht für die nächsten Jahre umgeben sollen. Dazu brauchen Sie neben ein wenig Lust zum Spielen auch etwas Geduld und Ausdauer.

  • Inspirationen suchen
    Entwickeln Sie ein Auge für Farbkombinationen, indem Sie im Alltag, zum Beispiel auf der Straße, beim Durchblättern von Zeitschriften oder beim Spazierengehen in der Natur Farbkombinationen sammeln, die Ihnen gefallen. Nehmen Sie ruhig die betreffenden Gegenstände mit, oder fotografieren Sie sie.
  • Farbmuster und Accessoires sammeln
    Sammeln Sie in Geschäften Muster, seien es Stoff- oder Teppichreste, Wandfarben- oder Tapetenmuster. Bei der Zusammenstellung von Farbkombinationen ist das Holz oder der Bezugsstoff Ihrer Möbel ein wichtiger Ausgangspunkt. Auch Sammlerobjekte, Geschirr oder Tischwäsche können dazu gehören.
  • Zutaten kombinieren
    Nun stellen Sie zusammen, was Ihnen am besten gefällt. Kombinieren Sie es im Verhältnis der Flächen zueinander in etwa dem Verhältnis, wie es später im Raum verteilt ist. Also für neue Kissen ein kleineres Stück eines Stoffs als für das Sofa oder die Gardinen zum Beispiel. Machen Sie Original-Farbproben für Wände, Türen und Möbel auf Papier. Wenn Sie alles in ein Ringbuch mit großen weißen Seiten kleben, können Sie später wie in einem Musterbuch blättern und verschiedene Kobinationen vergleichen.
  • Ausprobieren
    Nun sehen Sie schon viel klarer. Besorgen Sie sich jetzt größere Muster. Auch die Farbe sollten Sie nun an einer Wand und auch bei unterschiedlichem Tageslicht und bei Beleuchtung ausprobieren. Vielleicht schieben Sie alles so zusammen, dass eine Probeecke in einem Raum entsteht, die Sie zu unterschiedlichen Tageszeiten besichtigen. Wenn Sie Ihre Entscheidung so vorbereitet haben, können Sie getrost ans Renovieren gehen.
 

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Quelle: selbst ist der Mann

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