Zu trocken trotz viel Regen Droht auch 2019 die Ernte zu verdorren?

Bei den Regenmassen, die derzeit vom Himmel fallen, mag man es kaum glauben, aber es ist viel zu trocken! Dier Erde ist vielerorts immer noch total dröge, die Waldbrandgefahr bleibt hoch und auch Landwirte und Hobby-Gärtner bangen um ihre Ernte – droht 2019 eine weitere Dürre wie im Vorjahr?

Droht auch 2019 die Ernte zu verdorren?
Foto: sidm / TH

Die Statistik ist eindeutig: Im April fiel nur etwa die Hälfte des langjährigen Mittels an Regen! Auch die vergleichsweise hohen Regenmassen im letzten Dezember und im März 2019 konnten die Wasserspeicher unter Feldern, Wäldern, Ackerflächen und Gärten noch lange nicht auffüllen – viele Menschen sehen das jeden Tag beim Blick auf den verbrannten Rasen im Vorgarten oder auf städtischen Grünflächen. Hier stellt sich die Frage: Sollte die Regenwassernutzung für Privatleute zur Pflicht werden?

trocken trotz viel Regen

 

Wird 2019 wieder ein Dürre-Jahr?

Seriös kann derzeit niemand vorhersagen, wie das Wetter im restlichen Jahresverlauf wird – auch die Experten vom Deutschen Wetterdienst sind hier zurückhaltend. Allerdings lassen die vorhandenen Wetterdaten Prognosen zu:

  • Derzeit sind die Böden vielerorts messbar trockener als zu Beginn 2018
  • Die Niederschlagsmengen im Winter genügten nicht, die unterirdischen Wasserspeicher wieder aufzufüllen
  • Konnten sich Bäume in 2018 noch aus tiefliegenden Wasseradern Wasser ziehen, ...
  • ... wird das 2019 schwerer, weil diese Reservoires 2019 weit weniger gut gefüllt sind
  • Betroffen von massivem Wassermangel sind vor allem weite Landstriche rund um Berlin
  • Auch kleinere Regionen in Baden-Württemberg sind weiterhin zu trocken
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