Wohnschadstoffe reduzieren

Ein völlig emissionsfreies Haus wird es wohl nicht geben. Viele Allergene kommen auch in der freien Natur vor.

Aber wer ein Haus baut oder seine Wohnung renoviert, kann darauf achten, möglichst wenig Schadstoffe neu hineinzutragen! Sogar beim normalen Wohnen helfen unsere Tipps, um die Schadstoffbelastung für alle Bewohner zu senken:

 

Wohngifte will niemand dauernd einatmen müssen: Daher ist bei der Auswahl von Möbeln, Bodenbelägen und Dekoartikeln darauf zu achten, dass die Dinge keine Chemikalien ausgasen können. Natürliche Materialien, unbehandeltes Holz und ökologisch hergestellte Produkte sind zwar oft etwas teurer in der Anschaffung, dafür fügen sie Ihrem Zuhause in der Regel weit weniger Schadstoffe hnizu als kunststoffbeschichtete Möbel und Billigware voller Weichmachern!

Fotos: VPB, Hersteller

 

Wohngifte: Verbraucherzentrale bietet Online-Schadstoffberatung an

Gerade in der eigenen  Wohnung, wo wir viel Zeit verbringen und uns vom Alltag erholen wollen, sind Wohnschadstoffe, die aus Möbeln, Teppichen und  Farben ausgasen, ein Ärgernis. Welches Material wie viel Wohngift verströmt, können Verbraucher nun online erforschen.

Atmungsaktive Tapeten

In einer jüngst erhobenen Studie 2020 äußerten sich mehr als 8 von 10 EU-Bürgern besorgt über giftige Chemikalien in Alltagsprodukten und in der Umwelt (Euro Barometer vom 03.03.2020). Für Verbraucher/-innen wie Heimwerker/-innen ist es jedoch nicht leicht, schadstoffarme Produkte oder Schadstoffe zu erkennen. Für sie bietet die Verbraucherzentrale NRW zur Unterstützung eine kostenlose Online-Schadstoffberatung an unter: www.verbraucherzentrale.nrw/schadstoffe

Expertenwissen zu Wohnschadstoffen im Haus

Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen beantworten Schadstoffanfragen zu ganz unterschiedlichen Schadstoffthemen von Asbest bis Spielzeug. Alle Ratsuchenden erhalten eine individuelle Antwort per E-Mail. Antworten auf Anfragen von allgemeinem Interesse werden zusätzlich anonymisiert und nach Produktgruppen sortiert. Etwa 50 beantwortete Fragen können Interessenten bereits jetzt dort finden.

Gesund wohnen
GW Gesund wohnen

Schadstoffe in Baustoffen, Wohntextilien und Möbeln können krank machen

Die Verbraucherschützer bewerten Wohnschadstoffe und deren gesundheitlichen Folgen für folgende Material-Gruppen:

  1. Im Gebäude
  2. Möbel & Inventar
  3. Kleidung, Schuhe & Accessoires
  4. Kosmetik
  5. Waschen, putzen, reinigen
  6. Kinderprodukte & Spielzeug
  7. Küchenutensilien & Lebensmittelverpackungen
  8. Schädlingsbekämpfungsmittel / Biozode
  9. Verschiedenes

Quelle: Sonderheft 11 / 2011

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