Winterreifen Gute Winterreifen: Darauf kommt es an

Inhalt
  1. Winterreifen: Von O bis O?
  2. Gute Winterreifen erkennen
  3. Sommerreifen einlagern

In Herbst und Winter kann es auf der Straße ganz schön gefährlich werden: Nebel verdeckt die Sicht, Schnee und Eis verwandeln die Fahrbahn in eine Eisbahn und die Fahrfähigkeiten der anderen Verkehrsteilnehmer verbessern sich unter den Bedingungen auch nicht unbedingt – umso wichtiger sind die richtigen Reifen.

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Die Temperaturen nähern sich dem Gefrierpunkt, der Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel und die anderen Autos schleichen nur so über die Fahrbahn – wer bei solchen Witterungsbedingungen nicht mit Winterreifen unterwegs ist, hat schlechte Karten. Nicht nur der Bremsweg ist erheblich erhöht und die Unfallgefahr steigt, werden Sie jetzt erwischt, wird es auch noch richtig teuer! Damit das nicht passiert, verraten wir Ihnen, ab wann der Reifenwechsel sinnvoll ist und was es beim Kauf von Winterreifen zu beachten gilt.

 

Winterreifen: Von O bis O?

Für Winterreifen gilt die bekannte Regel: Von O bis O, also von Oktober bis Ostern. Spätestens im Oktober sollten Sie daher die Winterreifen aufziehen, denn werden Sie plötzlich von Schnee und Eis überrascht, kann das auf Sommerreifen teuer werden. Bis zu 120 Euro und einen Punkt in Flensburg handelt sich ein, wer mit ungeeigneten Reifen auf glatter Fahrbahn fährt.

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Reifen wechseln

Selbst die Räder zu wechseln ist kein Problem. Dabei kann es zu Fehlern kommen

Sollten Sie jetzt auf die Idee kommen, die Winterreifen einfach sicherheitshalber das ganze Jahr draufzulassen, ist das aber auch nicht die richtige Lösung. Der ADAC fand heraus, dass Winterreifen auf trockener Fahrbahn einen zu bis 16 Meter längeren Bremsweg haben als Sommerreifen. Lediglich bei nassem Wetter wird dieser Nachteil teilweise ausgeglichen.

Praxistipp: In der Regel merken die meisten Menschen erst, dass sie neue Winterreifen brauchen, wenn es plötzlich kälter wird. Das wissen natürlich auch die Hersteller und ziehen die Preise ordentlich an. Wer früh dran ist und seine Winterreifen bereits im August kauft, kann daher jede Menge Geld sparen.

 

Gute Winterreifen erkennen

Winterreifen kaufen:

Profil: Insbesondere bei Winterreifen spielt das Profil eine entscheidende Rolle. Während der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von gerade einmal 1,6 mm vorschreibt, raten Experten zu mindestens 4 mm, denn ab diesem Punkt verlängert sich bereits der Bremsweg. Um zu überprüfen, ob Ihr Reifen noch genug Profil hat, nehmen Sie eine 2-Euro-Münze und stecken Sie sie ins Profil. Der Rand der Münze ist genau 4 mm breit. Ist er nicht mehr sichtbar, ist das Profil noch gut.

Alpine-Symbol: Als Symbol für einen guten Winterreifen reichte früher das M+S-Zeichen (Matsch und Schnee). Übergangsweise ist das auch noch bis zum 30. September 2024 zulässig. Seit dem 01. Januar 2018 werden jedoch nur noch Reifen mit dem Alpine-Symbol hergestellt: Einer Schneeflocke umrandet von einem Bergprofil mit drei Gipfeln. Kaufen Sie neue Reifen sollten Sie daher darauf achten, dass diese bereits das Alpine-Symbol aufweisen. Winterreifen mit M+S-Zeichen werden zwar nun immer günstiger, dürfen allerdings auch nicht mehr lange gefahren werden.

Winterreifen
© ADAC e.V./Wolfgang Grube

DOT-Nummer: Die vierstellige DOT-Nummer gibt das Herstellungsdatum des Reifens an. Die ersten beiden Zahlen stehen für die Woche, die letzten beiden für das Jahr. Da Reifen auch gut mehrere Jahre beim Händler liegen können, sollten Sie beim Kauf immer darauf achten, denn wie der ADAC herausfand, weisen drei Jahre alten Reifen, die noch nie benutzt wurden, bereits eine schlechtere Haftung auf als komplett neue Reifen.

Tests beachten: Bevor Sie sich auf die Suche nach neuen Winterreifen begeben, empfiehlt es sich, die aktuellen Tests zu durchforsten. Wie der aktuelle Winterreifen-Test des ADAC zeigt, gibt es den perfekten Allrounder nicht. Einige Winterreifen sind besser für Schnee geeignet, andere eher für Eis oder Nässe. Bedenken Sie also immer Ihre ortstypischen Witterungsbedingungen und wählen Sie den entsprechend besten Winterreifen dafür aus.

Winterreifen
© ADAC/Wolfgang Grube

Der Test zeigt im Übrigen auch, dass Ganzjahresreifen zwar immer besser werden, sie kommen jedoch noch nicht an die Werte der Winterreifen heran. Wohnen Sie in einem Gebiet, in dem es regelmäßig schneit oder friert, sind Winterreifen demnach immer die bessere Wahl.

 

Sommerreifen einlagern

Die neuen Winterreifen kommen ans Auto, doch wohin mit den Sommerreifen? Die Reifen sollten Sie an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort lagern. Erhöhen Sie den Reifendruck um 0,5 bar, damit die Reifen sich nicht verformen und lagern Sie sie waagerecht übereinander.

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Sommerreifen

Wenn es draußen wärmer wird, kann das nur eins heißen: Zeit für die Sommerreifen

Haben Sie keinen geeigneten Ort, um die Reifen zu lagern, können Sie sie auch von einem Händler einlagern lassen. Preise vergleichen lohnt sich hier, wie der Reifenlagerung-Test des ADAC beweist. Die Preisspanne nur fürs Einlagern reicht teilweise von 10 bis 86 Euro. Teurer wird es, wenn Umstecken, Wuchten und Wäsche noch dazu kommt.

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