Waschbecken-Montage Becken befestigen und Armatur anschließen

Ein Waschbecken ist austauschbar, so schwer ist das gar nicht. Wie genau du vorgehen musst, erklären wir dir in wenigen Schritten. Wichtig ist das richtige Werkzeug und das Abdrehen der Wasserleitungen vor der Montage.

Nicht nur im Eigenheim, auch als Mieter hast du auch ohne Vermietererlaubnis das Recht, ein Waschbecken auszutauschen. Ratsam ist es allerdings, das ausgetauschte Waschbecken zu lagern, denn der Vermieter darf beim Auszug verlangen, dass die Wohnung in den Ursprungszustand gebracht wird. Besser ist es naürlich, du einigst dich mit deinem Vermieter. Immerhin erhält die Wohnung durch ein neues Becken auch eine Aufwertung, da kann man von einem gegenseitigen Interesse ausgehen. Ein Waschbecken wird mit der Oberkante etwa in 85 Zentimetern Höhe angebracht. Ob etwas höher oder tiefer, hängt von deiner Körpergröße ab.

Bad
Waschtisch montieren

Mit ein bisschen Geschick ist ein neuer Waschtisch innerhalb eines Tages montiert

 

Vorbereitungen Waschbecken-Montage

Bei der Suche nach dem passenden Becken solltest du dich auf keinen Fall nur von Designwünschen leiten lassen. Gut ausmessen ist sehr wichtig, denn es ist ganz schön ärgerlich, wenn plötzlich die Badezimmertür an den Beckenrand stößt. Vor der Waschbecken-Montage schließt du unbedingt den Haupthahn und lässt die Wasserleitungen leerlaufen. Auch die Eckventile unter dem Becken musst du schließen. Du schraubst nun den Siphon und den gesamten Wasserablauf vom Becken ab. Restwasser fängst du in einem Eimer auf. Als Nächstes löst du die Befestigung an der Wand und nimmst das Waschbecken ab. Diese Werkzeuge benötigst du dafür:

Checkliste Werkzeug

Das Becken befestigen und Armatur anschließen dauert in der Regel nicht allzu lange. Wichtig ist, sitzt das neue Becken, muss auch die neue Armatur fest auf dem Waschbecken aufsitzen. Dann von unten mit beiliegenden Scheiben und Muttern zu befestigen. Achtung: Bei Kalt- und Warmwasseranschlüssen wie hier benötigt man eine Hochdruckarmatur.

Armaturen im Bad – Keramik oder Acryl?

Bei der Wahl neuer Armaturen stellt sich vielen die Frage ob sie zu Keramik oder Acryl greifen sollten. Denn einige Unterschiede gibt es, lediglich das Aussehen ist ähnlich, in den Eigenschaften gibt es Unterschiede: Glasierte Keramik ist zwar schwer, aber über Jahrhunderte bewährt, hygienisch glatt, kratz- und hitzefest. Reinigungs- und Haarfärbemittel schaden ihr nicht. Abplatzungen sind allerdings nur schwer reparabel. Acryl dagegen fühlt sich angenehm warm an und ist für den normalen Gebrauch robust genug. Du solltest jedoch nur milde Reinigungsmittel einsetzen und bei Färbemitteln oder bunten Badeölen sofort nachspülen, um Verfärbungen zu vermeiden.

Quelle: Sonderheft 5 / 2018

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