Rasenpflege: Was ist dran an diesen Mythen?

Welcher Rasen eignet sich für den eigenen Garten und wie pflegt man ihn richtig. Um dieses Thema ranken sich zahlreiche Rasenmythen, doch wie viel Wahrheit steckt dahinter?

Verhelfen diese Tricks zum perfekten Rasen?
Verhelfen diese Tricks zum perfekten Rasen? Foto: GARDENA
Inhalt
  1. Rasen nicht mittags bewässern
  2. Wenig düngen ist gleich weniger Arbeit
  3. Rasenmähroboter fahren nicht bei Regen
  4. Schattenrasen für schattige Stellen im Garten
  5. Rasen kalken hilft gegen Moos

Säen, Düngen, Mähen, Aerifizieren. Um diese Themen kommen Sie bei der Rasenpflege nicht herum. Einige Rasenmythen sollten Sie als Hobbygärtner jedoch kritisch hinterfragen.

 

Rasen nicht mittags bewässern

Man kennt diesen Grundsatz von Zierpflanzen. Werden diese in der Mittagssonne bewässert, kann der sogenannte Brennglas-Effekt auftreten: Das Sonnenlicht wird in den Wassertropfen gebündelt und ruft punktuelle Verbrennungen hervor. Dies gilt allerdings nur für großblättrige Pflanzen, denn auf schmalen Grashalmen können sich keine entsprechend großen Tropfen bilden. Es ist dennoch ratsam, die Rasenbewässerung im Sommer morgens oder vormittags zu erledigen, weil dann am wenigsten Gießwasser verdunstet.

Gartenpflege Rasen bewässern
Rasen bewässern

Der am weitesten verbreitete Fehler beim Rasen bewässern ist: zu wenig Wasser! Jeden Tag verdunstet ein Quadratmeter Rasen bis zu vier Liter Wasser...

 

Wenig düngen ist gleich weniger Arbeit

Hinter diesem Mythos steckt die Beobachtung, dass Rasen schneller wächst, wenn man den Rasen düngt. Umgedreht bedeutet weniger Düngen also weniger Wachstum, doch ebenso einen weniger gesunden Rasen! Wer dennoch beim Dünger sparen möchte, könnte Gefallen an Mulchmähern finden. Rasenmähroboter wie die SILENO-Produktreihe von GARDENA zerkleinern beim Mähen die Grashalme so fein, dass die Schnittreste zum natürlichen Rasendünger werden.

Rasenmähroboter düngen beim Mähen durch Rasenmulch. Foto: GARDENA

Häufiges Mähen ist mit so einem selbstständig arbeitenden „Rasenschaf“ auch kein Problem mehr. Einfach einen individuellen Mähplan einprogrammieren und der Mähroboter erledigt den Rest.

 

Rasenmähroboter fahren nicht bei Regen

Rasenmähroboter früherer Generationen sind häufig etwas „wasserscheu“. Durch eingebaute Regensensoren ermitteln sie, wann es für sie trocken genug zum Mähen ist und bleiben sonst an ihrer Ladestation. Bei SILENO-Mährobotern von GARDENA fällt diese Wetterfühligkeit komplett weg. Sie funktionieren bei Sonne genauso zuverlässig wie bei Regen und lassen sich daher auch prima mit dem Wasserschlauch reinigen.

Gartenpflege
Garage für Mähroboter

So bauen Sie für Ihren Rasenmähroboter eine schützende Garage in den Garten

 

Schattenrasen für schattige Stellen im Garten

Die meisten Rasensorten sind wahre Sonnenanbeter und können kahle Stellen bekommen, wenn sie zu viel Zeit im Schatten liegen. Für wenig sonnenbeschienene Bereiche im Garten wird deshalb oft empfohlen, speziellen Schattenrasen zu säen. Dieser wird aber nur dann die gewünschte Optik erlangen, wenn Sie ihn schonend behandeln. Zum Beispiel sollten Sie ihn nicht unter fünf cm kürzen und nicht als Spielwiese für Kinder nutzen, da er sich nur langsam regeneriert.

Das Mähprogramm für schattige Gartenbereiche lässt sich durch einen Zusatzbereich individuell festlegen. Foto: GARDENA
 

Rasen kalken hilft gegen Moos

Neben hartnäckigem Unkraut sind Moose der natürliche Widersacher eines gepflegten Rasens. Saure Erde ist ein Nährboden für sogenannte Torfmoose. Deshalb wird oft empfohlen, den Rasen zu kalken, um den Säuregehalt zu minimieren. Es gibt aber auch Moos-Arten, die auf kalkreichem Boden gedeihen! Für eine effiziente Moosbeseitigung sollten Sie den Rasen häufig belüften. Bei diesem „Aerifizieren des Rasens“ wird der Boden mithilfe eines geeigneten Gartengeräts, beispielsweise eine Grabeforke, aufgelockert. Die kontinuierliche Versorgung mit Mulch sorgt für einen zusätzlich gestärkten Rasen, der sich erfolgreich gegen Moos durchsetzen kann.

Gartenpflege Rasen kalken
Rasen kalken

Einen sauren Boden erkennen Sie an einem pH-Wert unter 6 – oder an viel Moos im Rasen

Beliebte Inhalte & Beiträge
Copyright 2020 selbst.de. All rights reserved.