Pollen & Sommerhitze aussperren Energiesparende Lüftungsanlagen sorgen für kühles Raumklima

Mit Beginn der warmen Jahreszeit startet gleichzeitig auch wieder die Pollensaison. Für Allergiker ist es besonders belastend, wenn über die Fenster Pollen und Blütenstaub sogar in die Wohnräume gelangen. Mit zunehmenden Temperaturen kommt hinzu, dass sich gerade die nach Süden gelegenen Räume stark aufheizen. Abhilfe schaffen Wohnungslüftungsanlagen sowie eine Rollladenautomation oder Wärmepumpe mit Kühlfunktion. Diese Lösungen sorgen für ein optimales Raumklima.

Lüftungsanlage
Foto: Hersteller / Stiebel Eltron
Inhalt
  1. Stets gute Luft: Automatische Lüftungsanlagen
  2. Angenehme Raumtemperatur bei Sommerhitze
  3. Wärmepumpen: Im Winter heizen, im Sommer kühlen

Des einen Freud ist des anderen Leid: Die aufblühende Frühlingsnatur macht gute Laune – und plagt Allergiker mit Pollen und Blütenstaub. Wer allergisch auf Gräser reagiert, meidet daher das Draußensein, um Symptome wie Niesen, geschwollene Augen, Reizhusten und Kopfschmerzen zu minimieren. Nur: Allergene machen auch vor der Haustür nicht Halt. Jedes Lüften von Wohnung oder Haus lässt die Allergieauslöser in die eigenen vier Wände.

Doch nicht nur Allergiker bringt der Sommer „Leid“: Heizen sich die Wohn- und Schlafräume durch starke Sonneneinstrahlung auf, kann das für die Bewohner ebenfalls richtig belastend werden. „Beiden unangenehmen Begleiterscheinungen der warmen Jahreszeiten lässt sich Herr werden“, stellt Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) fest. „Damit Allergiker wenigstens zuhause frei durchatmen können, ist der Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Pollenfilter sinnvoll. Und um im Sommer die Räume kühl zu halten, empfehlen sich eine Rollladenautomation oder eine Wärmepumpe, die auch kühlen kann.“

Heizung
Lüftungsanlage einbauen

Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie eine Lüftung einbauen und viel Heizenergie sparen

 

Stets gute Luft: Automatische Lüftungsanlagen

Eine Lüftungsanlage sorgt ganz automatisch für den nötigen Luftwechsel in den Wohnräumen, ohne dass dafür die Fenster geöffnet werden müssen. Dabei sorgt ein spezieller Luftfilter in der Anlage dafür, dass Pollen und Staub keine Chance haben, ins Haus zu gelangen. Bei einem Neubau ist eine zentrale Lüftung das System der Wahl, in Bestandsbauten lassen sich dezentrale Anlagen unkompliziert nachrüsten. Beide Varianten saugen die verbrauchte Luft nach außen und lassen frische Luft gleichmäßig und gefiltert kontrolliert ins Haus. So ist das ganze Jahr über eine gute Luftqualität garantiert. Ein weiteres Plus von Lüftungsanlagen: Sowohl zentrale als auch dezentrale Lüftungsanlagen sind mit Wärmerückgewinnung erhältlich. Sie führen die Wärme der Abluft der Frischluft wieder zu, so dass sich im Winter Heizkosten sparen lassen.

 

Angenehme Raumtemperatur bei Sommerhitze

Sonnenschutz = Hitzeschutz

Kühle Räume im Sommer steigern die Wohnqualität. Statt aufwendiger – energieschluckender – Klimaanlage ist eine Rollladenautomation eine einfache und effektive Lösung: Mit einem Sonnensensor fahren die Rollläden automatisch herunter und die Räume liegen angenehm im Schatten und heizen sich nicht auf. Gleichzeitig werden Möbel, Teppiche und empfindliche Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. „Die einfachste Möglichkeit der Automation ist ein elektrischer Gurtwickler mit Zeitsteuerung. Sinnvoller ist es aber, den Rollladenmotor mit einem Sonnensensor zu koppeln, der nur dann den Raum verdunkelt, wenn die Sonne wirklich scheint“, erklärt Andreas Habermehl. Dann öffnen und schließen sich die Rollläden automatisch, wenn ein bestimmter Sonnenstand erreicht ist.

 

Wärmepumpen: Im Winter heizen, im Sommer kühlen

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Eine andere Option der Kühlung im Sommer ist die Wärmepumpe. Denn viele Modelle können nicht nur heizen, sondern haben auch eine Kühlfunktion. Bei der passiven Kühlung nutzen die Geräte die Kühle aus dem Erdreich oder Grundwasser und führen diese über eine Fußbodenheizung oder Gebläse-Konvektoren in das Gebäude. Noch effektiver ist die aktive Kühlung: Hierbei arbeitet die Wärmepumpe umgekehrt; sie entzieht den Wohnräumen die Wärme und leitet sie wiederum ins Grundwasser oder Erdreich ab. „Wer bereits eine Wärmepumpe besitzt, sollte sich beim Hersteller oder beim Fachhandwerker der Elektroinnung erkundigen, ob das betreffende Modell über eine dieser Funktionen verfügt“, rät Andreas Habermehl. „Steht die Neu-Anschaffung einer Wärmepumpe an, entscheidet man sich am besten von vornherein für ein Gerät, das auch kühlen kann.“

Kompetente Beratung zu Lüftungsanlagen, Rollladenautomation und Wärmepumpen liefern die Fachleute des Elektrohandwerks. Einen Innungsfachbetrieb in ihrer Nähe finden Interessierte im Internet unter www.elektrobetrieb-finden.de.

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