Küchenschabe

Küchenschabe – das klingt bereits unappetitlich und das ist es auch! Schaben übertragen teils schwere Krankheiten. Umso wichtiger, dass man die Küchenschaben schnell erkennt und bekämpft. In den meisten Fällen ist der Kammerjäger der letzte Ausweg.

Tote Küchenschabe
Foto: Beeki / Pixabay

Wie der Name bereits sagt, halten sich Küchenschaben vor allem in der Nähe der Küche auf. Dort, wo Sie Essen für sich und Ihre Familie zubereiten, müssen Schädlinge, die gefährliche Krankheiten übertragen, erst recht so schnell und effektiv wie möglich bekämpft werden. Während eine Ansteckung mit Lepra, Polio und Cholera in Deutschland eher unwahrscheinlich ist, ist auch mit normalen Magen-Darm-Viren nicht zu spaßen. Sobald Sie eine Küchenschabe erkennen, muss daher schnell der Kammerjäger informiert werden.

 

Küchenschabe erkennen

Küchenschaben sind in deutschen Privathaushalten eher eine Seltenheit. Nur die wenigsten Menschen wissen daher, wie eine Kakerlake aussieht. Die meisten haben außerdem das Bild einer typischen amerikanischen Kakerlake im Kopf, was jedoch wenig mit den hierzulande heimischen Küchenschaben gemein hat. Häufig bekommt man die scheuen Schaben auch nicht zu Gesicht, sondern nur ihre Hinterlassenschaften in Form von Kot, Hautresten sowie einem penetranten muffigen Geruch.

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Praxistipp: Durch Klebefallen mit Lockstoffen lässt sich der Schabenbefall zwar nicht eindämmen, dafür können Sie so Gewissheit erlangen, ob Sie tatsächlich Kakerlaken im Haus haben.

 

Küchenschabe bekämpfen

Für jede Küchenschabe, die Sie sehen, befinden sich mindestens 200 Küchenschaben, die Sie nicht sehen, in der Wohnung. Versuchen Sie daher am besten gar nicht, die Küchenschaben zu bekämpfen und beauftragen Sie sofort einen professionellen Kammerjäger. Dauert es eine Weile, bis dieser sich des Problems annehmen kann, gibt es jedoch das ein oder andere Hausmittel, welches bei der vorläufigen Bekämpfung helfen kann, unter anderem Lorbeer, Essig und Natron. Die ersten beiden Mittel meiden die Schaben aufgrund des strengen Geruchs, letzteres tötet die Kakerlaken und ist daher in Verbindung mit Zucker als Lockstoff besonders effektiv. So lässt sich die Population zumindest vorläufig ausdünnen.

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