Kiepe Brennholzkorb zum Tragen

Neben dem Kamin steht der Brennholzkorb und hält das Kaminholz für den Tag bereit: Der Brennholzkorb erleichtert den Transport des Brennstoffs vom Kaminholzlager im Garten ins Haus – aber aus geflochtenen Weidenruten sind die modernen Kiepen schon lange nicht mehr. Das sollte ein Brennholzkorb heute leisten.

Kiepe Brennholzkorb
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Brennholztasche kaufen

Der Nachteil klassischer Weidekörbe ist, dass Späne, Schmutz und Staub durch die Ritzen im Flechtwerk rieseln, wenn man das Kaminholz in die Wohnung trägt. Daher sind moderne Kaminholztaschen heute meistens geschlossen! Der Brennholzkorb ist mehr wohnliches Accessoire als praktische Tragehilfe fürs Kamin- und Anzündholz. Immerhin dienen die meisten Kamine heute auch nur noch der Atmosphäre im Wohnzimmer und leisten maximal noch "Unterstützung" bei der Beheizung des Hauses – entsprechend weniger Brennholz muss vorgehalten werden.

Praktisch an den Brennholzkörben im Handel sind die vielen Extras – wie Trageschlaufen zum rückenschonenden Transport, Innenfutter, damit man den Korb leichter säubern kann oder Extra-Taschen, in denen Kaminanzünder, Streichhölzer & Co. griffbereit verstaut werden können.

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Kaminholztasche

Kaum zu glauben: Für nur 28 Euro können Sie diese edle Designer-Kaminholztrage bauen

 

Historische Brennholzkörbe: die Kiepe

Historisches Vorbild der Brennholzkörbe ist die sogenannte Kiepe: Sie ist eine Tragevorrichtung aus Weidenruten oder anderen geflochtenen Natur-Materien und wurde in der Regel auf dem Rücken getragen (wie ein Rucksack). Kiepen wurden einerseits in der Landwirtschaft (z. B. bei der Ernte, Weinlese, ...) oder zum Brennholzsammeln im Wald eingesetzt.

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Weidenkorb flechten

Früher verstanden sich noch viele Menschen auf das Flechten einfacher Weidenkörbe

Berühmt gemacht hat die Kiepe der Kiepenkerl (oder anders herum?): Im niederdeutschen Sprachgebiet zwischen Sauerland und Hamburg nannte man herumreisende Händler Kiepenkerle. Sie trugen in den Körben auf ihren Rücken frische Nahrungsmittel aus den umliegenden Dörfern in die Stadt. Auf dem Rückweg beluden sie ihre Kiepen mit Produkten aus der Stadt Salz, verarbeitete Waren und Nachrichten!

Gartenfreunden ist der Name Kiepenkerl heute vor allem noch ein Begriff, weil ein großer Sämereien-Versand den Namen der mittelalterlichen Händler übernommen hat.

Quelle: selbst ist der Mann

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