Kaminsaison 10 Tipps: Wie Sie Brennholz schlagen

Die kalte Jahreszeit steht bevor - was gibt es da Schöneres als einen gemütlichen Abend vor dem Kamin? Fehlt eigentlich nur noch das passende Feuerholz.

Brennholz sägen
Foto: Hersteller / Husqvarna

Wie so oft gilt auch hier: Am besten selbst herstellen, das ist nachhaltig und günstig. Worauf Kaminbesitzer dabei achten sollten, verraten diese 10 praktischen Tipps zum Brennholzmachen.

 

Kaminholz schlagen: die 10 besten Brennholz-Tipps

  1. Betriebsstoffe und Schneidausrüstung der Kettensäge kontrollieren, Sägekette ggfs. nachschleifen.
  2. Persönliche Schutzausrüstung aus Schnittschutzhose, Schnittschutzstiefel, Handschuhen, Gehör- sowie Augen- oder Kopfschutz anlegen.
  3. Holz auswählen: Buche ist beliebt als Brennholz, doch auch Esche und Eiche eignen sich aufgrund ihrer Dichte hervorragend. Darauf achten, dass das Holz keine minderwertigen, morschen Stellen hat. 
  4. Sicherheitsabstand wahren: Beim Arbeiten mit der Kettensäge mindestens zwei Meter Pflichtabstand zu anderen Personen halten. Achtung: Beim Fällen gelten je nach Stammumfang noch größere Sicherheitsabstände. 
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  5. Darauf achten, dass der Stamm sicher auf festem Untergrund liegt, damit gefahrlos gesägt werden kann. Keile oder kleine Hölzer helfen bei der Fixierung. 
  6. Stammabschnitte auf „Kaminlänge“ zuschneiden: Dünne Stämme am besten auf dem Sägebock teilen. Stärkere Stämme jeweils erst zu ¾ einsägen, dann umdrehen und komplett durchsägen. So wird verhindert, dass die Sägekette in den Boden schneidet und stumpf wird. Außerdem auf Druck- und Zugkräfte achten.
  7. Abschnitte in passende Stücke spalten. Dies gelingt am besten mit einer Spaltaxt, Spaltkeil und Hammer in Kombination mit dem geeigneten Hackblock oder einem Holzspalter
  8. Kaminholz braucht Luft zum Trocknen. Dafür die Holzscheite auf zwei waagerechte Holzstämme stapeln und von einer Seite offen lassen, damit Luft zirkulieren kann. Holzstapel von oben mit einem Regenschutz gegen Feuchtigkeit absichern.
  9. Nur trockenes Holz verfeuern. Der Feuchtigkeitsanteil darf je nach Holzart und Jahreszeit höchstens 20% bis 15% betragen. Dazu muss es circa zwei Jahre trocknen. Eine überdachte Wand an der Südseite des Hauses ist dafür ideal.
  10. Wer kein Feuchtigkeitsmessgerät besitzt, kann den Spülmitteltest machen: 1 Tropfen Spüli auf eine Seite des Scheits geben, dann von der anderen Seite kräftig hineinpusten. Bilden sich dabei Seifenblasen, ist das Holz trocken.


Quelle: Husqvarna

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