Kakerlaken

Kakerlaken, auch Schaben genannt, stehen allgemein für Dreck und Krankheiten. Kein Wunder, dass man die Krabbeltiere nicht in der eigenen Wohnung finden möchte. Entdecken Sie dort doch mal eine, erfahren Sie hier, wie Sie die Kakerlaken bekämpfen.

Kakerlake auf dem Rücken
Kakerlaken übertragen viele Krankheiten. Deswegen sollten Sie auf folgende Merkmale achten. Foto: hhach / Pixabay
Inhalt
  1. Kakerlaken erkennen
  2. Kakerlaken: Was tun?
  3. Was für Krankheiten können Kakerlaken übertragen?
  4. Ist ein Kakerlakenbefall meldepflichtig?
  5. Kakerlaken in der Wohnung: Wer zahlt?

Kakerlaken treten in gewaltigen Gruppen auf, vermehren sich rasant und gelten als gefährliche Krankheitsüberträger. Sie sind daher keinesfalls ein harmloses Problem und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Entdecken Sie die erste Kakerlake in Ihrer Wohnung ist es meist schon zu spät und die komplette Umgebung bereits im Verborgenen massiv befallen. Wir verraten Ihnen daher, wie Sie Kakerlaken erkennen, bevor sich die Schaben Ihnen persönlich vorstellen, und sie effektiv bekämpfen.

 

Kakerlaken erkennen

Einen Kakerlakenbefall können Sie erkennen, ohne dass Sie jemals eine Kakerlake gesehen haben müssen. Kakerlaken haben sechs Beine und sind sehr schnell. Kakerlaken leben meist in feuchtwarmen Räumen wie der Küche oder dem Badezimmer, dort fühlen sie sich wohl. Welche drei Dinge besonders auf Kakerlaken hinweisen, lesen Sie hier:

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Kakerlaken erkennen

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Kakerlaken: Was tun?

Kakerlaken bekämpfen Sie am besten nicht selbst, denn wenn Sie bereits einen Befall bemerken, ist die Population meist bereits so groß, dass ein Profi ran muss. Ziehen Sie bereits beim ersten Anzeichen einen professionellen Kammerjäger zu Rate. Nur dieser kann die Größe des Befalls und die Art der Kakerlake einwandfrei bestimmen sowie eine darauf abgestimmte Bekämpfungsstrategie entwickeln und durchführen. Versuchen Sie auf keinen Fall die Kakerlaken selbst mit Gift zu bekämpfen oder einzelne Exemplare zu töten. Ersteres stellt eine Gesundheitsgefährdung dar und kann vor allem für Kinder und Haustiere schnell gefährlich werden, während letzteres den Aufwand nicht wert ist, da so die Kakerlakenpopulation nicht merklich eingedämmt wird. Die Kakerlakenbekämpfung durch einen Kammerjäger kostet etwa 200 bis 300 Euro.

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Kakerlaken bekämpfen

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Am besten ist es, Sie verhindern, dass die Kakerlaken überhaupt erst in die Wohnung kommen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn Kakerlaken treten keinesfalls nur in dreckigen Wohnungen auf. Selbst wenn Sie keine Essensreste liegen lassen und täglich den Müll entsorgen, können sich Kakerlaken breitmachen. Sie können sich durch befallene Gebäude in der Nähe ausbreiten oder durch Nahrungsmittelverpackungen oder gebrauchte Elektrogeräte eingeschleppt werden.

 

Was für Krankheiten können Kakerlaken übertragen?

Kakerlaken sind die Überträger zahlreicher Krankheiten darunter Salmonellen, Würmer, Magen-Darm-Erreger, Typhus, Lepra, Ruhr, Polio, Tuberkulose, Hepatitis, Cholera, Milzbrand und Gelbfieber. Da Kakerlaken die Krankheiten jedoch lediglich als Zwischenträger der Krankheiten gelten und die meisten der Krankheiten hierzulande ausgerottet sind, besteht nicht die Gefahr, mit sich gefährlichen Krankheiten anzustecken. Mit Salmonellen und Magen-Darm-Viren ist allerdings auch nicht zu spaßen. Zudem lösen ihre Kot-, Häutungs- und Speichelreste Asthma, Allergien und Ekzeme aus.

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Ist ein Kakerlakenbefall meldepflichtig?

Das kommt stets auf die Situation an. In der Gastronomie besteht aufgrund der potenziellen Gesundheitsgefährdung immer eine Meldepflicht. Im privaten Bereich können Sie meist darauf verzichten. Ein Kammerjäger kann Sie auch diesbezüglich beraten.

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Kakerlaken in der Wohnung: Wer zahlt?

Die Beseitigung von Ungeziefer ist grundsätzlich Aufgabe des Eigentümers der Wohnung. Auch wenn der Mieter die Kakerlaken aus Versehen selbst eingeschleppt hat, muss der Vermieter für die Beseitigung aufkommen. Problematisch wird es lediglich, wenn ein Mieter immer und immer wieder für eine Kakerlaken-Plage verantwortlich ist. Auch in diesem Fall muss der Vermieter jedoch erst einmal nachweisen, dass der Mieter direkt verantwortlich ist.

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