Flöhe beim Hund erkennen und bekämpfen

Wenn sich Ihr Hund häufiger kratzt, ständig unruhig ist und sich übers Fell leckt, sind es oftmals Flöhe, die ihm keine Ruhe lassen. Damit Sie sich sicher sein können, reicht oftmals ein genauer Blick. Schon können Sie die Hundeflöhe erkennen. Doch was tun, wenn der Hund Flöhe hat?

Hundeflöhe können sehr schnelle erkannt werden. Die Bekämpfung ist aber nicht so einfach.
Hundeflöhe können sehr schnelle erkannt werden. Die Bekämpfung ist aber nicht so einfach.
Inhalt
  1. Wie bekommt ein Hund Flöhe?
  2. Flöhe beim Hund erkennen
  3. Was tun bei Hundeflöhen?
  4. Gehen Flöhe auf Menschen?

Hundeflöhe sind für Hunde und Hundehalter lästig. Während sie den Hund jucken und wunde Stellen verursachen, bereiten sie den Haltern viel Arbeit. Denn um die Flöhe beim Hund zu bekämpfen, reicht meist eine einmalige Behandlung nicht aus. Neben den ausgewachsenen Flöhen müssen auch die Eier und Larven beseitigt werden.

 

Wie bekommt ein Hund Flöhe?

Flöhe kann ein Hund fast überall bekommen: auf Wiesen, im Wald oder in Gebüschen lauern die Hundeflöhe. Doch auch in der Wohnung können sich Flöhe aufhalten. Sie können beim Spielen mit anderen Hunden oder Katzen und über Textilien, die draußen lagen, in die Wohnung gelangen. Dort verstecken sich Flöhe zum Beispiel in Sofaritzen und Teppichen. Da diese dort auch gerne ihre Eier legen und die Larven sich dort verpuppen, kann Ihr Hund die Flöhe sogar in der Wohnung bekommen.

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Flöhe beim Hund erkennen

Eins der ersten Symptome bei einem Befall mit Flöhen beim Hund ist das vermehrte Kratzen und knabbern im Fell. Oftmals sind die Hunde auch unruhig und lecken sich übers Fell. Sobald Sie also das bei Ihrem Hund merken, sollten Sie sich das Fell genauer ansehen. Am besten erkennt man Hundeflöhe, mit einem Floh- oder Läusekamm.

  1. Gehen Sie mit dem feinzinkigen Kamm durch das Fell Ihres Hundes.
  2. Finden Sie Krümel im Fell? Dann legen Sie diese auf ein feuchtes Papier.
  3. Färben sich die Krümel rot, handelt es sich um Flohkot . Denn Flohkot färbt sich durch das unverdaute Blut bei Kontakt mit Wasser rot.
 

Was tun bei Hundeflöhen?

Wenn Sie Flöhe beim Hund erkannt haben und diese nun bekämpfen möchten, gibt es verschiedene Mittel, die helfen. So können Sie zum Beispiel beim Tierarzt bestimmte Präparate erhalten. Spot-On-Mittel, die in den Nacken des Tieres geträufelt werden, erhalten Sie auch in der Apotheke. Bei Hunden können Sie außerdem Flohsprays, Flohpulver, Tabletten gegen Flöhe, ein Flohhalsband oder Flohshampoo verwenden. Doch leider reicht es nicht aus, nur die Flöhe auf Ihrem Hund zu bekämpfen. Denn es müssen auch sämtliche Textilien gewaschen oder mit Flohspray eingesprüht werden. Das heißt, dass Kissen, Hundekörbchen, Sofas und Teppiche gereinigt werden müssen. Bei mindestens 60 °C werden die Floheier und Larven in der Waschmaschine abgetötet. Wichtig ist auch, dass Sie nicht vergessen alle Tiere in einem Haushalt zu behandeln.

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Hundeflöhe müssen schnell bekämpft werden, da sie Krankheiten auf den Hund übertragen können. Foto: susanne906 / Pixabay

Praxistipp: Wenn alles nicht hilft, kann es sein, dass die Eier und Larven sich immer noch in den Polstern von Sofas oder ähnlichem verstecken. Dann helfen Fogger. Diese funktionieren ähnlich wie Raumspray und töten sämtliche Flöhe in dem Raum ab. Wichtig: Den Raum darf danach niemand betreten und es muss ordentlich gelüftet werden.

Hund hat Flöhe: Hausmittel

Wie für fast alle Probleme gibt es auch für Flöhe beim Hund Hausmittel, die helfen sollen. Dazu zählen zum Bespiel:

  • Kokosöl: etwas Kokosöl in der Hand verreiben und durch das Fell Ihres Hundes gehen.
  • Neemöl: Gärtner verwenden das pflanzliche Öl gegen Schnecken oder Pflanzenkrankheiten. Doch es soll auch gegen Flöhe helfen. Sie mischen das Öl im Verhältnis 1:1 mit Wasser und massieren es dann in das Fell und die Haut.
  • Apfelessig: Auch hierfür mischen Sie Apfelessig im Verhältnis 1:1 mit Wasser und geben es in eine Sprühflasche und auf das Fell Ihres Hundes.
 

Gehen Flöhe auf Menschen?

Die Flöhe, die auf Menschen gehen, gelten in Deutschland als ausgerottet. Doch manchmal kann sich auch ein Katzen- oder Hundefloh verirren. Wir merken das daran, dass wir juckende Stiche haben, welche meist sehr nah beieinander sind. Da wir aber kein Fell haben, in das sich der Floh gut festhalten kann, werden wir den Floh meistens ganz von alleine los. Sollten Sie bemerken, dass die Stiche nicht besser werden oder ganz verschwinden, sollten Sie natürlich einen Arzt aufsuchen.

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