Gesundheits-Studie Wo wohnt man in Deutschland am gesündesten?

Feinstaub,  Lärm, Lichtverschmutzung, Bodenversäuerung oder gar Hochwasser – wo kann man in Deutschland noch gesund und sicher leben? Die Bausparkasse Mainz AG (BKM) hat sich dieser Frage gewidmet und eine interaktive Karte zur Ermittlung der gesündesten deutschen Wohngebiete erstellt.

Im Bau befindliches Haus mit Gerüst
Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

Sie möchten ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen, wissen aber noch nicht wo? Bevor Sie mit der Planung beginnen, sollten Sie einen Blick auf die interaktive Karte der BKM werfen. Die Bausparkasse hat die Daten zu Gesundheitswerten wie Stickstoffdioxidbelastung, Grundwasserqualität, Lärm, Lichtverschmutzung und Lebenserwartung ermittelt. In der Karte weiter unten auf der Seite sind sie nach Postleitzahlengebieten geordnet. Außerdem können Sie die aktuellen Werte aus dem Jahr 2018 mit Werten aus 2016 vergleichen. Dabei hat sich gezeigt, dass sich beinahe in allen Regionen etwas beim Thema Wohngesundheit verändert hat – zum Positiven oder Negativen.

Gesund wohnen
Schadstoffe in der Wohnung

Bodenbeläge können Schadstoffe enthalten Sie werden unbemerkt an die Raumluft abgegeben

 

Die (un)gesündesten Regionen Deutschlands

Am gesündesten wohnt man im äußersten Norden Deutschlands, vornehmlich an den Küstenregionen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Gut abgeschnitten haben hier folgende Postleitzahlengebiete:

  • 14: Potsdam, Rathenow, Luckenwalde und Brandenburg an der Havel
  • 16: Oranienburg, Eberswalde, Pritzwalk und Schwendt/Oder
  • 17: Neubrandenburg, Greifswald, Neustrelitz und Usedom
  • 18: Rostock, Stralsund, Güstrow und Bergen auf Rügen
  • 23: Lübeck, Bad Segeberg, Wismar und Mölln
  • 25: Westküste mit Elmshorn, Itzehoe und Sylt
  • 26: Oldenburg, Wilhelmshaven, Emden und Aurich

Am ungesüdesten wohnt es sich hingegen in und in der Nähe von Großstädten, vor allem Köln und Frankfurt am Main stechen hier heraus. Besonders bedenklich sind die hohen Belastungswerte mit Stickstoffdioxid aus Dieselfahrzeugen und die erhöhte Lichtverschmutzung. Betroffen sind folgende Gebiete:

  • 50: Köln, Frechen, Brühl und Bergheim
  • 52: Aachen, Eschweiler, Düren und Heinsberg
  • 60: Frankfurt am Main Mitte
  • 65: Wiesbaden, Limburg an der Lahn, Rüsselsheim am Main und Frankfurt am Main-West

Positiv: Ganz gleich, ob an den Küstenregionen oder in den Großstädten, sämtliche Regionen in Deutschland schnitten "gut" bis "mäßig" ab. Daraus lässt sich schließen, dass in einigen Gebieten zwar die Lebensqualität besser ist als in anderen, eine erhöhte Gesundheitsgefährdung gilt jedoch in keiner Region Deutschlands.

Eine Informationsgrafik von der BKM - Bausparkasse Mainz. Mehr Informationen unter bkm.de

Quelle: Bausparkasse Mainz AG (BKM)

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