Farbe weiß Malerweiß 2.0: Anstrichmittel in der Farbe weiß

Zeitlos, neutral und zu allen Einrichtungsstilen passend – weiße Wände sind noch immer Status quo. Wir zeigen, woran Sie gute weiße Farben erkennen und welche Wandfarben wofür geeignet sind.

Unabhängig von ihrer Farbe weiß gibt es sehr unterschiedliche Innenraum-Wandfarben: Dispersionsfarben, Silikatfarben, Kalkfarben oder auch Leimfarben. Eine übergeordnete Rolle spielt jedoch ausschließlich die Gruppe der Dispersionsfarben. Sie bestehen aus Wasser, Farbpigmenten und Bindemitteln wie Kunstharz (Polyvinyl, Acrylat) oder Naturharz (Wachs, pflanzlicher Leim). Die Menge und Qualität des Bindemittels bestimmen dabei maßgeblich die Eigenschaften einer Farbe.

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Woraus besteht Wandfarbe?

Die Unterschiede bei Wandfarben sind enorm – der Inhalt bestimmt Qualität und Preis

Auch bei den in der obigen Galerie abgebildeten Wandfarben handelt es sich ausschließlich um Dispersionsfarben, die sich jedoch von der Rezeptur her unterscheiden und teils für sehr spezielle Anwendungen optimiert wurden. Namensgebend können dabei entweder spezielle Rohstoffe sein (wie z. B. Silikat-Dispersionsfarbe), der gedachte Einsatzort (z. B. Bad- und Küchenfarbe) oder der Anwendungszweck (z. B. Nikotinfarbe zum Absperren von Inhaltsstoffen,
die sich durch Rauchen im Untergrund eingelagert haben).

 

Spezialfarben für hohe Anforderungen

Für die meisten Anwendungen reicht eine hochwertige Standard-Wandfarbe bzw. eine hochabriebfeste seidenmatte Latexfarbe bei stark beanspruchten Wandflächen allemal aus.

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Qualität von Wandfarben

Doch Farbe ist nicht gleich Farbe: Lesen Sie, worauf Sie beim Farbenkauf achten sollten ...

Sorgfältiger abwägen sollte man indes den Einsatz von fungizid eingestellten Feuchtraum- bzw. Anti-Schimmel-Farben. Diese Produkte lösen nicht die Ursache des Schimmelbefalls, sondern verhindern oder erschweren in der Regel nur die Ansiedlung und Ausbreitung der Pilze. Wie sich die in der Farbe enthaltenen Biozide auf die Raumluft auswirken, ist weniger eindeutig.

Prinzipiell müssen Sie sich über Schadstoffe bei den meisten Standardfarben im Grunde keine Gedanken machen: Die Anforderungen des Umweltzeichens "Der Blaue Engel" erfüllen die meisten Produkte. Als Konservierungsstoffe werden für Dispersionsfarben fast ausschließlich geringe Mengen an chemischen Zusätzen verwendet, die auch in Kosmetika wie z. B. Shampoos zum Einsatz kommen. Empfindliche Allergiker finden in Allergikerfarben (meist Silikat-Dispersionen) eine gute Alternative – müssen hier jedoch meist Abstriche in der Nassabriebbeständigkeit in Kauf nehmen.

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Naturfarben

Naturfarben gibt es mittlerweile ganz ohne Abstriche bei Qualität und Verarbeitung

Quelle: selbst ist der Mann 2 / 2015

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