Reparatur-Tipps

Viele Dinge im Haus oder der Mietwohnung können Sie selbst reparieren: Ein wackeliger Stuhl, eine hängende Türklinke oder eine gerissene Fliese sind kein Grund, einen Handwerker zu rufen! Als ambitionierter Heimwerker können Sie mit unseren Tipps für Reparaturen viele defekte Bauteile und beschädigte Möbel wieder selbst restaurieren.

10 Tipps für Reparaturen

Praxistipp: Die Reparatur-Tipps leisten auch beim Auszug aus der Mietwohnung gute Dienste!

Wer kaputte Dinge selbst repariert, spart nicht nur Geld, sondern bekommt auch ein besonders Verhältnis zu seinem Zuhause: Das Gefühl etwas selbst gemacht zu haben, steigert (zumindest den ideellen) Wert unserer Einrichtung. Diese 10 Tipps zum Reparieren helfen Ihnen bei typischen Schäden in der Wohnung weiter.

 

10 Tipps: Reparieren bei Umzug

  1. Ob vom Bohrloch oder vom umkippenden Lehnstuhl – eine Macke ist schnell in der Tapete. Lokal begrenzte Schäden an der Tapete können Sie leicht selbst reparieren: Die Lösung lautet Doppelnahtschnitt!
  2. Beim Umzug oder Möbelrücken passiert es schon einmal, dass selbst in der Gipskartonwand ein Loch zurückbleibt. Spezielle Reparatur-Pflaster für GK-Wände erlauben eine schnelle und kostengünstige Beseitigung des Schadens.
  3. Türen sind täglich im Gebrauch, doch oft bemerkt man sie erst, wenn sie nicht mehr schließen, über den guten Holzfußboden schleifen oder quietschen. Dabei lassen sich Türen mit wenig Aufwand reparieren.
  4. Schrank oder Kommode gehören noch lange nicht auf den Sperrmüll, nur weil ein Scharnier ausgebrochen ist. Schnell lässt sich ein Topfscharnier reparieren.
  5.  

    Eine beschädigte Fliese kann man einzeln ersetzen, ohne gleich das ganze Bad in Schutt zu schlagen. Der Fliesentausch ist eine einfache Art, beschädigte Fliesen zu reparieren.

  6. Auch die Fugen lassen sich leicht sanieren: Eine Möglichkeit sind Lackstifte aus dem Baumarkt, um vergraute Fugen aufzufrischen. Völlig neue Farbe bringt das Neu-Verfugen der Fliesen ins Bad.
  7. Wegschmeißen kann jeder. Stattdessen können Sie alten oder kaputten Möbeln zu neuem Glanz verhelfen. Wie Sie vom wackeligen Stuhl bis zur antike Kommode Ihre Möbel reparieren können, lesen Sie hier.
  8. Eine Macke in der Tischplatte oder dem Laminatboden rücken Sie am besten mit Holzwachs und einem Schmelzer zuleibe: Macken im Holzboden lassen sich so unauffällig kaschieren.
  9. Früher war das selbstverständlich: Abgelaufene Schuhe erhielten vom Schuster eine neue Sohle. Auch heute lohnt es sich noch, Schuhe zu reparieren!
  10. Aufwendig gearbeitete Bilderrahmen steigern die Wirkung des Gemäldes. Gerade bei Familienerbstücken lohnt sich, Schäden am Rahmen zu beheben sowie Bilderrahmen und Bild zu restaurieren.
 

Die 60 besten Reparaturtipps als Download

Diese Themen erwarten Sie:
  • Reparaturen im Haushalt
  • Möbel pflegen & Schäden ausbessern
  • Kleine Elektro-Probleme selbst beheben
  • Wandflächen instandhalten
  • Macken und Schrammen im Bodenbelag ausbessern

Wer Reparaturen in Haus und Wohnung gern selbst erledigen möchte, wird sie mit unseren Reparatur-Tipps schnell in den Griff bekommen.

Es ist kein Grund zur Verzweiflung, wenn das Lieblingsstück Kratzer abbekommen hat – die Reparatur von Möbelstücken ist meistens einfach. Auszubessernde Tapeten, Bohrlöcher, die verdeckt werden sollen – das sind Reparaturen, die man selbst in die Hand nehmen kann. Selbst Brandlöcher im Teppich oder eine Fliese, die ausgewechselt werden muss, sind mit unseren Tipps keine Problemfälle mehr.

Umfang: 65 Seiten
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Wie Sie die allermeisten Macken, Kratzer oder Schäden an Mobiliar, Einrichtung, Wand und Boden im Haus selbst reparieren können, erklären wir Schritt für Schritt und reich bebildert auf 65 Seiten in unserem "Heimwerken kompakt".

Reparaturkosten von der Steuer absetzen

Der Wasserhahn tropft, die Tür schließt nicht mehr richtig – nichts hält ewig. Aber: Reparaturkosten können Sie von der Steuer absetzen – allerdings nur die Reparaturkosten für vermietete Häuser und Wohnungen! Im Normalfall sind die eigene Wohnung betreffende Reparaturkosten nicht abzugsfähig. Es gibt allerdings Ausnahmefälle, in denen Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden können, wenn beispielsweise durch die Baumaßnahme konkrete Gesundheitsgefährdungen beseitigt oder vom Gebäude ausgehende unzumutbare Beeinträchtigungen behoben werden (Sanierung bei Hausschwamm, Asbestsanierung des Daches, Gebäudesanierung bei Geruchsbelästigungen).

Welche Reparaturkosten erkennt das Finanzamt an?

Grundsätzlich können alle Ausgaben als Reparaturkosten von der Steuer abgesetzt werden, die dazu dienen, ein Gebäude in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten. Diese sogenannten Erhaltungsaufwendungen sind bei vermieteten Immobilien im Jahr der Zahlung in voller Höhe als Werbungskosten abzugsfähig.

Beispiele:
• Erneuerung eines Bades
• Heizungserneuerung (auch Umstellung des Heizsystems)
• Einbau einer Solaranlage
• nachträgliche Wärmeschutzmaßnahmen, Verklinkerung der Außenwände
• Dacherneuerung

Hier einige Faustregeln, wann das Finanzamt die Maßnahmen eher nicht als Reparaturkosten anerkennen wird:

• Durch die Baumaßnahme wird der Wohnstandard des Gebäudes so erheblich gesteigert (z. B. durch Verwendung außergewöhnlich hochwertiger Materialien, s. o.), dass eine andere Wohnungskategorie erreicht wird.
• Durch die Baumaßnahme ergibt sich ein deutlicher Anstieg der erzielbaren Miete (Mietsteigerungen, die lediglich auf zeitgemäßen, bestanderhaltenden Erneuerungen beruhen, sind dabei in der Regel unkritisch).
• Die Gesamtnutzungsdauer wird deutlich verlängert (Ausnahmefälle).
 
Praxistipp: Nutzen Sie die € 4.000-Regelung. Wenn eine Baumaßnahme nicht mehr als € 4.000 (ohne Umsatzsteuer) kostet, können Sie diese aus Vereinfachungsgründen immer als Reparatur behandeln. Es kann sich daher steuerlich lohnen, Reparaturen in mehrere kleinere Abschnitte zu unterteilen, falls dies machbar und sinnvoll ist.

Quelle: selbst ist der Mann

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