45 Meter Sichtschutzzaun befestigen



  • Hallo zusammen!

    Ich suche schon seit ein paar Stunden und bin noch zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.

    Wir wollen einen 60 Meter langen Sichtschutzzaun (16 und 44 Meter über Eck, 180x180 Elemente mit 91er Pfosten) aufstellen und fragen uns, welche Befestigung/ Verankerung dafür wirklich notwendig ist (Verlauf in Ost-West-Richtung zwischen zwei Häusern, also eher in der Flucht des Westwinds).

    Ursprünglich dachte ich an einfache 91er Einschlaghülsen. Gelesen habe ich dann, dass die diese Last vermutlich nicht tragen werden. H-Anker sind dann die logische Alternative. Bei 31 Pfosten wären das dann aber, wenn man den so gängigen Empfehlungen folgt, bei 30 cm Löchern mit 80 cm Tiefe insgesamt 1,7 Kubikmeter Beton.

    1700 Liter Beton mischt man ja nicht mal eben im Eimer... also benötigen wir dann neben dem Benzin-Bohrer auch noch einen Mischer und eben diese exorbitante Menge an Beton...

    Geht das... einfacher?

    Ich dachte z.B. daran, nur 10-15 cm Löcher mit einem Handbohrer zu bohren und darin dann Einschlaghülsen einzubetonieren.
    Oder wenn deren Schweißnähte den Scherkräften nicht standhalten dann H-Anker in kleinere Löcher einzubenotieren. Die Dinger sind z.B. bei Befestigungsfuchs 60 cm lang, davon 30cm unter der Erde, also z.B. ein Bohrloch mit 15 cm Durchmesser und 40 cm Tiefe).

    Ich wäre noch eher geneigt, alle 2-4 Zaunelemente eine Stütze gegen zu stellen (gibt es dafür gewinkelte Pfostenträger?) als mit so endlos viel Beton/Estrich umherpanschen zu müssen (zumal ich den sackweise aus dem Baumarkt im Auto transportieren müsste).

    Liebe Grüße und in großer Hoffnung auf Rat/Hilfe



  • Ich kann deinen Unmut über den vielen Beton verstehen. Ich kenne mich leider nicht mit Zäunen aus und würde bei solch einem Projekt dann doch einen Profi holen, der macht dir das mit dem Beton notfalls und du hast eine Garantie.



  • Hallo
    Einschlaghülsen sind ziemlich robust. Ich habe schon einige 7x7 Einschlaghülsen verarbeitet. Die nächste Größe 9x9 ist damit sicher noch robuster. Ich wüsste jetzt auch nicht, wieso H-Hülsen robuster sein sollen. Die Vorgehnweise Löcher zu bohren, mit Beton zu füllen und die Einschlaghülse darin zu "versenken" halte ich für durchaus brauchbar. Nur Einschlagen würde ich sie nicht, da man diese meist nicht so präzise hinbekommt, wie das hier erforderlich ist. Und die Hülsen werden wohl eher durch Wind auf Biegung beanstprucht. Biegekräfte belasten damit dann auch die Einbetonierung. Zu "dünn" darf das Loch also nich sein, sonst bricht der Beton oder das ganze einbetoniert Teil wackelt danach. Wie robust das alles wird, hängt auch von deinem Boden ab. Ich habe z.B. nur etwa 20 cm Erde danach kommen Steine (Raum München). Da hält das. Aber grundsätzlih finde ich seitliche Stützen überlegenswert, wenn das nicht stört. Ich würde das aber darauf ankommen lassen und die erst mal weglassen.
    Gruss Gerhard



  • Moin,

    vor dem Hintergrund, dass zunehmend mit extremen Witterungslagen zu rechnen ist, würde ich schon zusehen, den Zaun richtig im Boden fest zu bekommen. Flugzeuge im Bauch können ja schön sein, Flugzäune im Garten sind definitiv scheiße.

    Vielleicht gönnst du dir doch ein Portiönchen fertigen Transportbeton.



Log in to reply
 

Looks like your connection to Selbst.de DIY Forum was lost, please wait while we try to reconnect.