Garage mit Fermacell verkleiden?



  • Wir haben nach Renovieren des Hauses noch sehr viele Fermacell-Platten übrig (weniger Verschnitt als veranschlagt und zwei Decken in Räumen mit Tonnendach wurden mit Sperrholz verkleidet, da dieses sich besser an die Dachstuhlform anpassen ließ).

    Jetzt habe ich mir die Frage gestellt, was ich mit den überschüssigen Platten anstellen könnte - und mir kam in den Sinn die Doppelgarage damit einzukleiden (Decke und Wände).

    Zur Konstruktion der Garage:

    von außen nach innen:

    -Holzfassade (mocopinus)
    -(zum Abdichten - Art unbekannt)
    -Holzfachwerkkonstruktion (Hohlräume ausgeblasen mit Zellulose, circa 120 mm)
    -OSB Platte (Stärke 21 mm)
    -(Fermacell?)

    Dachkonstruktion:
    -EPDM
    -Styropor (40 mm)
    -Holzbalken (würden auch noch mit Zellulose ausgeblasen)
    -Intello Dampfbremse
    -Lattung
    -Dampfbremse

    Die Frage, die sich nun stellt:
    Bietet Fermacell sich für die Verkleidung von Decke und Wänden an?

    Die Garage wird nicht beheizt und gerade im Winter, wenn Schnee auf den Autos liegt, fällt ja durchaus Feuchtigkeit an.

    Kann man normale Fermacellplatten hier verwenden? Muss man diese eventuell noch nachbehandeln?

    Die OSB-Platten müsste ich ja ohnehin auch noch mit etwas behandeln (z.B. Leinöl), um zu verhindern, dass sie ausgrauen.

    Hätte hier jemand fachkundigen Rat dazu?

    Vielen Dank!

    Georges CLAUDE



  • Hallo, bei Fermacell handelt es sich zwar um Gipsfaserplatten, die in Maßen imprägniert, aber eigentlich nicht für unbeheizte Außenräume geeignet sind – die werden zu feucht und zerbröseln dort auf Dauer. Es sind eben Innenausbauplatten. Möchte man an seinen Garageninnenwänden länger Freude haben, sollten Zementbauplatten auf den OSB-Platten angebracht werden. Bleibt man bei Fermacell, wären das die Powerpanel-H2O-Platten. Gruß, Christian



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