Zwei Räume verbinden höhenunterschied von 61cm ausgleichen



  • Hallo,
    ich möchte in meinem Altbau zwei räume verbinden. Die Trennwand wird professionell entfernt und durch einen Stützbalken dann gestützt.

    Die beiden räume haben akutell einen Höhenunterschied von 61cm da der vorher tiefeliegende Raum irgendwann in den 70ern von einer Veranda zu einem geschlossenen Aufenthaltsraum umgebaut wurde. Auf dem Bild ist der Linke ist die Küche, der Rechte die tieferliegende alte Veranda. auf dem Bild sieht man den Zielgrundriss. Da wo der vertikale blaue balken ist, ist aktuell die Trennwand.

    Komplett auffüllen mit Schüttung möchte ich nicht!

    Was ist der beste Aufbau wenn ich unter dem Podest noch etwas Stauraum schaffen möchte mti einer kleinen Tür auf der Stirnseite.

    Meine Gedankend dazu:
    Variante 1:
    ich mache holzbalken im format 10x10cm mit einem abstand von 50cm parallel zur Raumlänge. Diese liegen auf der einen Seite an dem unten noch bleibenden Mauer auf Hutschienen auf. auf der anderen Seite mache ich eine querbalken mit Holzstelzen, dazwischen alle 50cm noch holzstelzen. Darauf dann OSB, Lattung + Dämmung 10cm, nochmal OSB, dann Trittschall und Vinyl. Alles in der Höhe so, dass ich am ende auf gleicher höhe wie der höhere Raum bin.

    Varainte 2:
    ich mache erst einen Holzrahmen in der form des Podests und stell diesen dann auf Holzstelzen. der rest wie oben.

    Variante 3: ich mauer mir noch eine ytong wand und lege dann zwischen der bestehende wand und der ytong wand balken, dazwischen dann immer wieder ytong stelzen.

    Wie ist das Vorhaben am besten umzusetzen?

    0_1562829304970_cbebefa0-4647-4a9d-9881-72baa9c71737.jpg



  • Hallo, es ist von einem Podest die Rede, das heißt, der tieferliegende Raum soll nicht komplett mit einer Holzkonstruktion auf gleiche Höhe gebracht werden, sondern nur ein Stück? Und wie groß soll der Stauraum sein, den man auf 60 cm unterbringen will? Ist ja keine brauchbare Höhe, wenn man noch OSB-Platten und Bodenbelag abzieht.
    Grundsätzlich würde ich eine möglichst massive Lösung vorziehen, also wenn schon keine komplette gebundene Schüttung dann Mauersteine/Porenbetonplatten. Eine Unterkonstruktion mit Holzbalken und OSB-Platten wird zu Knarzgeräuschen führen.
    Eine ganz andere Frage wäre noch, was mit den Fenstern/Fenstertüren ist? Es steht "Wintergarten" im Plan, also ist es Erdgeschoss mit bodentiefen Fenstern? Wenn man den Raum höherlegt, ein zu berücksichtigendes Problem. Gruß, Christian



  • danke für die antwort, JA, es handelt sich um ein Podest. Ich konnte mittlerweile auch vom Vorbesitzer erfahren, dass da wo jetzt "wintergarten" steht wohl eine Betonplatte ist, darauf einfach Dämmung (ca. 20cm), darauf dann Hartfaserplatten, darauf Trittschall und Vinyl. Von Estrich weiß er nichts. Ich gehe davon aus - da das Konstrukt jetzt schon 30 Jahre so steht, dass da auch entsprechend gegen Nässe ect. alles notwenidge getan wurde.

    Knarzen ist eigentlich nicht so schlimm, habe im ganzen Haus Holzböden, da ist das eigentlich normal.

    Wenn ich das Podest jetzt mti Porenbeton mache, wo setze ich die Steine dann, auf der Betonfläche oder auf den Verlegeplatten? oder doch mit Hutschienen links und rechts im mauerwerk und in der mitte einige "stützpfeiler".

    Das mit dem Stauraum ist nicht sooo wichtig, wenn da platz für 1-2 bierkästen oder Schubladen oder hausschupantoffeln sind, reicht das schon.



  • Tut mir leid, aber ich verstehe nicht wirklich, wie das dort aussieht und aufgebaut und was konkret geplant ist. Wenn etwas "höhergelegt" werden soll, kommt das schwere nach unten, also Steine/Betonplatten oder Porenbetonplanbauplatten zu unterst, dann Verlegeplatten und Bodenbelag. Zum Beipiel ...



  • sorry, ich glaub ich war nicht sehr eindeutig.

    Die höherzulegende Raumbereich ist 2,7m x 2,7—3,8m (weil schräg). Vorne Soll eine Treppe hin.

    Aktuell ist der tieferligende Raumboden so aufgebaut:

    Vinyl
    Trittschall
    Verlegeplatten
    Sonorock Dämmplatten (ca. 15cm)
    Beton

    Jetzt hab ich die möglichkeiten

    1. ich lege den Betonboden wieder frei und mauer mir mit Ytong oder normalen Ziegeln das Podest bzw. die Auflagestempel und leg darauf dann Balkenkonstruktion. Auflagestempel bei der Breite müssten ja alle 2-3 reichen

    2. ich verankere das Podest links, rechts und hinten in den Wänden quasi wie eine 60cm hohe Zwischendecke und setz noch ein zwei stützstempel aus holz aufs Vinyl

    3. Kombination aus 1 und 2, heißt ein Ringförmiger Rahmen auf den 3 Wandseiten als Auflage aus Holzbalken und im vorderen Bereich zwei Stempel hochmauern als Auflagepunkt für einen querbalken. in der mitte noch einen stempel. so hab ich mir das vorgestellt, nur hald Drinnen anstatt draußen

    https://i.pinimg.com/originals/fc/40/ca/fc40caa9af7733440d52406640333ed8.jpg

    Alles hat charme. Variante 3 klingt am aufwendigsten aber wohl am massivsten.



  • This post is deleted!


  • Es wäre irgendwie schade wegen der Dämmung und der Arbeit, den vorhandenen Aufbau zu entfernen. Aber vermutlich lässt sich darauf in der Tat nichts fest aufmauern. Wäre halt die Frage ... Denn Variante 1 würde ich sonst schon empfehlen. Keinesfalls würde ich die Konstruktion fest mit den Wänden verbinden/verschrauben wie in Variante 2, denn dann überträgt man jeden Schritt ins ganze Haus. Der Boden sollte besser von den Wänden entkoppelt sein.



Log in to reply
 

Looks like your connection to Selbst.de DIY Forum was lost, please wait while we try to reconnect.