Deckenhohe Buecherregale bei Holzstaenderwand



  • Hallo,

    ich wollte in mein Wohnzimmer (Deckenhoehe ca. 3,40 m) gerne deckenhoch Buecherregale einbauen. Die dazugehoerige Wand ist ca. 5 m lang, evtl moechte ich in der Mitte noch einen falschen Kamin einbauen. Ueber die Schraenke habe ich noch nicht genau entschieden.

    Mein Problem ist folgendes: So wie ich die Wand inzwischen kennengelernt habe, handelt es sich um eine Holz- oder Metallstaenderwand, so wie es aussieht, nur recht duenn beplankt (wenn man ein Loch bohrt, kann man schon mit den Fingern die Isolierung herausziehen). Meine Bedenken sind jetzt hier: Man kann vermutlich noch nicht einmal eine Reihe Regale vernuenftig befestigen, so dass sie nicht nach vorne kippen, aber wenn ich mit dem Regal bis zur Decke moechte, dann muss ich mindestens zwei Teile aufeinander stapeln. Kann ich das irgendwie richten? Die Waende, die die Staenderwand rechts und links abschliessen, sind sehr massive, tragende Waende. Die Decke ist eine Altbaudecke, da wuerde ich zur Tragfaehigkeit erst einmal keine Annahmen machen.

    Ich habe mir schon ueberlegt, ob ich nicht eine Balkenkonstruktion einziehen kann, die das ganze dann von hinten traegt. Hier ist es aber dann so, dass ich ja vermutlich nicht mit 5m langen Balken arbeiten kann, und das ganze nochmals oben und unten verankert werden muesste. Unten ginge evtl. noch (Dielenboden, man sieht genau wo die Balken laufen), aber die Decke ist eben dann evtl. auch nicht fest. Einfach eine tragende Wand hinbauen geht auch nicht ohne weiteres, weil wir im 1. Stock sind, und ich nicht ganz sicher bin, wie fest die Wand darunter ist.

    Hat hier also jemand eine Idee? Was waere die beste Strategie?



  • @eausb Was hast Du genau vor? Bei einem selbststehenden Bücherregal ist die Stabilität der dahinter liegenden Wand doch eigentlich unerheblich; allenfalls interessant für einen Kippschutz, der bei schmalen Regalen verhindert, dass sie umkippen können (wichtig bei kleinen Kindern, die am Regal hochklettern möchten). Oder hast Du vor, Konsolträger an der Wand zu befestigen und darauf Regalböden zu legen? Dann muss natürlich die Wand stabil sein. Kannst Du die vorhandene Wand nicht ggf. neu beplanken oder komplett abbauen und neu und stabil als Einbau-Bücherregal z.B. auch als Ständerwerkbau errichten?



  • 0_1557682549808_LivingRoom4.png @gereon-bruendt

    Hallo Gereon,
    vielen Dank fuer die Ratschlaege. Es ist vermutlich nicht ganz so einfach, weil es zum einen keine Buecherregale "von der Stange" gibt, die 3,40 m hoch sind, und zum anderen moechte ich noch die Reste von einem chinesischen Bett, die ich zuhause herumstehen habe, einbauen (quasi als Alkoven, ich habe das mal grob simuliert). Insofern ist die Idee mit dem Staenderwerkbau vielleicht das richtige, so etwas hatte ich mir ja vorgestellt mit der balkenkonstruktion. Ich habe auch an nachtraegliches beplanken gedacht, allerdings weiss ich nicht, wie weit die Staender in der Wand auseinander stehen, und wie professionell das gemacht ist. Der vorbesitzer hat vieles nicht ganz so toll herrichten lassen, zb war das badezimmer, als es neu gemacht wurde, nicht nach unten abgedichtet.

    Es ist so, dass ich fuer die Regale die neue Havsta Serie von i**a nehmen wollte, in der schmaleren variante von ca 80 cm breite. Wenn ich auf einen Unterschrank (ca. 90 cm) zwei Aufsaetze (ca ja 120 cm) setze, dann habe ich eine sehr gute Hoehe. Jetzt ist aber die Frage, wie der zweite Aufsatz festgemacht werden kann. Ich haette gedacht, dass man die Regale untereinander und an den Seitenwaenden verschrauben kann, und dann schon etwas Stabilitaet hat, die evtl. auch ausreichen wuerde (zusammen mit fuer die Gipsplatten passenden Duebeln), aber ueber dem Alkoven muss man auf jeden Fall noch etwas extra machen. Das Bett ist nur noch in Resten (im wesentlichen die zierpaneele) vorhanden, das kann also nichts tragen, sondern muss umgekehrt auch an der Unterkonstruktion oder den Schraenken festgemacht werden.



  • @marlasinger

    hi, erst mal danke. Ich denke auch, es wird sehr gut aussehen (siehe Bild). Allerdings die Sache mit dem Bett, und dann waere ich bei 3,40 m auch nicht mehr so zuversichtlich, dass es nicht instabil wird, selbst wenn es Regale in der Hoehe gaebe.



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