Stromleitungen im Altbau: Bohren "auf Sicht"?



  • Hallo miteinander,

    Ich wohne im Altbau und möchte nun an der Wand einige Regale anbringen. Ich vermute, dass die Leitungen noch auf alte, chaotische Weise von der Firma "Kreuz & Quer" verlegt wurden. Ein Leitungsplan ist leider nicht vorhanden. Leitungssucher haben bisher keine zuverlässigen Ergebnisse gebracht. Daher meine Frage:

    Ist es möglich, sozusagen auf Sicht zu bohren. Also langsam zu bohren und bei Widerständen durch Begutachtung des Bohrlochs zu beurteilen, ob man evtl. in der Nähe/kurz vor einer Stromleitung gelandet ist?

    Ich weiß, das klingt a weng naiv, aber vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und kann mir hier weiterhelfen.

    Was macht man denn generell in so einem Fall: Altbau, kein Leitungsplan, unzuverlässige Messergebnisse mit dem Ortungsgerät? Gibt's da irgendwelche Tricks?

    Danke im Voraus!



  • Moin,

    manchmal kann man ein bisschen Orakel spielen, in dem man guckt wo Steckdosen und Schalter sitzen und sich dann die direkten Verbindungen dazwischen vorstellt.

    "Auf Sicht" kanst du knicken. So eine olle Stegleitung leistet beim Bohren keinen nennenswerten Widerstand.

    Letztenendes gilt hier "No risk - no fun". Idealerweise hat man schon die Nummer von einem brauchbaren Elektriker parat und bohrt nicht am Wocheende/abends herum, um sich Notdienstzuschläge zu sparen oder ist idealerweise in der Lage, die Wand selbst aufzumachen und die Leitung zu flicken.



  • @basil-koerber Ja, gibt es. Die sind so zuverlässig, dass man sie gleich nach dem Kauf der fachgerechten Entsorgung zuführen kann. ich habe selbst so ein Ding von Bosch. Selbst dieses relativ teure Markengerät hat gerne angezeigt, das die komplette Wand angeblich eine Elektroleitung ist.



  • ich würde das risiko nicht auf mich nehmen, ist das ne mietwohnung in der du das vorhast?



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