[Neubau] Wohnraumlüftung, Decken- und Fußbodenheizung und -Kühlung sowie Elektroleitungen selber verlegen



  • Hallo liebe Leute,

    da ich die ersten Kostenvoranschläge für mein Haus erhalten und ich mir die Kosten etwas genauer angesehen habe, bin ich ins Grübeln gekommen, ob ich nicht doch die eine oder andere Arbeit selber durchführen sollte. Da ich mich beruflich sehr viel mit Lüftungsanlagen und der thermischen Konditionierung von Räumen auseinandersetze (leider alles nur auf der theoretischen Seite), kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass das Verlegen ebendieser Leitungen allzuschwer sein kann bzw. die realtiv hohen Kosten eher wegen der Arbeitszeit und weniger wegen der Komplexität der Tätigkeit entstehen?

    Kurz das Hausbauprojekt umrissen:
    Bauform: Bungalow
    Nutzfläche: 180m²
    Außenwandaufbau: Ytong + Steinwolle
    Innenwände: Ytong
    Decke: Elementbetondecken 5cm + 22cm Beton

    Verlegung in der Betondecke
    Nun möchte ich die Elementbetondecken einbauen lassen und dort anschließend sowohl die Elektroleitungen als auch die Verrohrung für die Wohnraumlüftung verlegen. Dazu kommt dann noch die Deckenheizungsverrohrung, was dann alles zusammen nach der Druckprüfung in Beton gegossen wird. Dadurch sind meiner Meinung nach drei Vorteile ersichtlich:

    • Keine Verletzung der Dampfsperre, die ja über dem Beton liegt
    • Geringerer Fußbodenaufbau von Nöten
    • (leichte) Vorwärmung/Kühlung der Zuluft

    Die Lüftungsauslässe werden in der Decke montiert und die Elektroleitungen gehen vertikal in die jeweilige Wand, wodurch keinerlei horizontal verlegte Leitungen beachtet werden müssten.

    Fußboden- und Deckenheizungsverteilung
    Sowohl die Decken- als auch die Fußbodenheizung werden in 15cm-Abständen verlegt, wobei v.a. beim großen Wohn-Ess-Bereich (52m²) mehrere Stränge benutzt werden müssen. Diesbezgl. hätte ich schon eine erste Frage bezogen auf die Fußbodenheizung: Kann ich nach einem Verteilerkasten weitere mit geringeren Querschnitten anbringen? Meine Idee dahinter wäre, dass ich ja bis zum Endverteiler noch keinen Temperatur"verlust" haben möchte, wodurch der Schlauch noch einen großen Querschnitt, de facto einen geringeren Druckverlust, aufweisen könnte. Anschließend möchte ich ja ein großves A/V-Verhältnis haben, damit ein guter Übergang vom flüssigen Medium an den Estrich möglich ist. Also, dass ich z.B. im Technikraum einen Verteilerkasten verbaue, wo dann 2 Stränge weggehen und diese teilen sich dann selbst wieder in z.B. 5 Stränge auf? Mein Technikraum liegt nämlich in der Mitte des Gebäudes, wobei ich gerne einen Strang in den Westen und einen in den Osten führen würde.

    Bei der Deckenheizung muss ich den Verteiler irgendwo anders unterbringen, bin mir aber noch nicht sicher wo genau? Muss ich dann in der Betondecke einen Teil aussparen, wo der Verteiler eingesetzt wird? Wäre zumindest mein erster Gedanke.

    Generell würde mich interessieren, ob meine Gedanken / meine derzeit noch recht einfach gehaltenen Pläne gröbere Fehler / "Unmachbarkeiten" aufweisen und welche Produkte ihr mir empfehlen könnt? Gerade das finde ich beim Selbsteinbau am Sympathischsten: Kein Herstellerzwang seitens einer Firma.

    LG
    Andreas



  • Hallo Andreas,wenn du es dir zutraust,immer ran.Aber bei 180m² ist das schon ganz schön Komplex.Versuche doch wenigstens das eine Firma das Material liefert und alles Anschließt.Das Verlegen kannst du machen.Obwohl schon alleine die Lüftungsrohre in der Decke eine Wissenschaft für sich ist.



Log in to reply
 

Looks like your connection to Selbst.de DIY Forum was lost, please wait while we try to reconnect.