Fragen zum Fundament einer Mini-Mauer



  • Hallo Zusammen,

    hier ist mal wieder einer, der alles machen will, aber keine Ahnung hat.

    Stunden mit Google haben mich nun total verwirrt.

    Es geht nur darum, daß um meine Terasse eine kleine Böschung ist (ca. 70cm hoch), die ich mit einer ganz kleinen Mini-Mauer (ca. 30-40cm HÖhe) abfangen bzw. abgrenzen möchte.

    Ich möchte gerne so trocken aufeinander stapelbare Mauersteine aus Granit oder Ähnlichem nehmen.

    Der Graben ist schon angefangen und wird von nem kleinen Bagger die Woche noch auf 60cm Tiefe ausgehoben.

    Der Frostschutz (Schotter 0-32) ist bestellt und wird die Woche geliefert.

    Ich fülle also den Schotter ein (nicht ganz so hoch wie der graben) und verdichte den.

    Dann kommt ne Schicht Beton auf den Schotter, in den ich die erste Reiche Steine setze und hier ist mein großes Fragezeichen.

    Was für nen Beton brauch ich da? Weil wenn der zu fein oder zu naß ist, bewegen sich doch die Steine drin und die ganze Ausrichterei bring mir nix, oder? Muss ich den Beton wohl dann erst fest werden lassen, bevor ich die ersten Steine draufsetze, oder wäre das falsch?

    Mann, mann mann.... Ich bin so durcheinander. Da steht so viel.

    Das ganze möchte ich dann ein paar Meter weiter noch mit kleinen Palisaden aus Granit oder Ähnlichem machen.

    Sagt nicht ich solls machen lassen. Das kommt nicht in die Tüte.

    DANKE für jeden Tipp.



  • Re: Fragen zum Fundament einer Mini-Mauer
    Hallo und vielen Dank Katja,

    aber der gute Mann setzt doch die Mauersteine auch nicht in den trockenen Beton oder?

    Im Internet hab ich auch schon was von erdfeuchten Beton gelesen, oder Magerbeton. Hmmmmm?



  • Re: Fragen zum Fundament einer Mini-Mauer
    .... es wird klarer - Danke.



  • Re: Fragen zum Fundament einer Mini-Mauer
    Sorry aber da kann ich nur den Kopf schütteln....

    wozu brauche ich bitte im Garten für ein paar Steine einer Mini- Mauer eine Betonplatte???

    Es reicht doch völlig aus, diese 60 cm Frosttiefe mit einer Mischung aus Maurersand und Zement 3 zu eins aufzufüllen, dieses zu nässen, etwas abbinden zu lassen und dann die Mauersteine aufzusetzen. Dafür muss weder etwas ausgetrocknet sein, noch sonst was, sondern einfach so fest, dass die Steine darauf nicht abkippen- diesen Zustand hat man nach genau einem Tag erreicht.

    Gruss Jule



  • Re: Fragen zum Fundament einer Mini-Mauer
    Ich würde hier auch etwa anders rangehen.

    In dem genannten Aufbau (eine Betonplatte ist in dem Fall kein Fundament) wird die seitliche Belastung vollkommen vergessen. Denn wenn ich das richtig gelesen habe, soll die Mauer eine Böschung stützen.

    Ich würde mind 60cm als Frostschutz ausschachten, den oberen Rand gerade einschalen und alles mit Beton (reicht 1:4) und meinetwegen mit Kies, Steinen, und Bewehrungsstahl (verlängst) füllen. Und dann, ganz wichtig, senkrecht Bewehrungsstahl bis Mauerhöhe reinstecken. Dieser wird nachher in die Mauer eingebunden und verhindert, dass seitliche Kräfte selbige umkippen.

    Einfach nur ein Streifenfundament ohne Verankerung, ist bei einer Mauer fahrlässig. Ein Haus steht als große Fläche und kann nicht kippen. Eine Mauer hat seitlich keinen Halt und kippt daher deutlich schneller.



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