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Geht auch ganz einfach:

Brandgefahr senken 12 Tipps zum sicheren Umgang mit der Kerzenflamme

Mit dem Herbst und den längeren Abenden beginnt die Hochsaison für Kerzen. Doch der schöne Schein der Kerzenflamme kann auch trügen. Denn neben der Brandgefahr können Feinstaub, Allergene oder schädliche Stoffe die Gesundheit beeinträchtigen. Lesen Sie, worauf es beim Kauf und Abbrennen von Kerzen ankommt.

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Inhalt
  1. Top 3: Wo entstehen die meisten Brände?
  2. Brandgefahr verhindern
  3. Tipps: So können Sie die Brandgefahr senken

Seit mehreren Jahren kennt der Kerzenabsatz nur eine Richtung: nach oben. Kerzen boomen, insbesondere Teelichter und Stumpen sind sehr gefragt, wie der europäische Kerzenverband ECA stolz vermeldet. Kein Wunder, schaffen Kerzen doch eine heimelige Atmosphäre – nicht nur im Winter. Doch die Freude über das gemütliche Licht wird manchmal schnell getrübt.

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Manche Kerzensorten setzen gesundheitsschädlichen Feinstaub sowie Allergene und Schadstoffe frei, behauptet ein Forscherteam der South Carolina State University. Schlechtes Kerzenmaterial und eine falsche Handhabung beim Abbrennen seien dafür die Hauptursachen.

 

Top 3: Wo entstehen die meisten Brände?

Die meisten Brände in privaten Haushalten enstehen durch Unachtsamkeit. Das kann z.B. die glühende Zigarette sein, die einfach weggeworfen wird oder aber auch das Bügeleisen, welches auf der Kleidung abgestellt und vergessen wird. Der häufigste Ort ist aber die Küche. Fettbrände oder ein Küchentuch, das zu nah an der Gasflamme liegt, sorgen für ein erhöhtes Risiko. Schon auf dem zweiten Platz stehen Kerzen und Kamine. Eine umgestoßene Kerze oder Funken aus dem Kamin können die Wohnung in Brand setzen.

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Besonders gefährlich: Kerzen im Tannenbaum. Denn besonders dann, wenn der Weihnachtsbaum trocken ist, kann er schnell im Flammen aufgehen. Die drittgrößte Gefahr ist Elektrizität. Hier werden Schwelbrände meistens auch sehr spät entdeckt. Ein Rauchmelder ist daher immer eine sinnvolle Investition.

 

Brandgefahr verhindern

Schadstoffe sind das eine, Brandgefahr das andere Risiko. Nicht umsonst warnt die Feuerwehr regelmäßig vor der Gefahr selbst durch handelsübliche Kerzen – Rauchwarnmelder sollten daher in jeder Wohnung montiert sein. In der heißesten Zone einer Kerzenflamme kann die Temperatur auf bis zu 1000 Grad Celsius steigen und ein Missgeschick ist schnell passiert . Daher Kerzen immer unter Aufsicht abbrennen und einen Mindestabstand von 10 bis 15 cm zwischen beispielsweise Teelichtern einhalten, damit sich Dämpfe nicht vermischen und entzünden können.

Kerzenflamme
Wichtig: Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen! RoyBuri / pixabay
 

Tipps: So können Sie die Brandgefahr senken

  1. Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lassen.
  2. Teelichter und Kerzen mindestens 10 - 15 cm entfernt voneinander aufstellen.
  3. Sonne und andere Wärmequellen in der Nähe meiden.
  4. Kerzen senkrecht auf eine gerade Fläche stellen.
  5. Unerreichbar für Haustiere und Kleinkinder abbrennen.
  6. Kerzen nicht in die Nähe von leicht entflammbaren Materialien (z. B. Gardinen) stellen.
  7. Bei flackernder Flamme die Zugluft abstellen oder den Brenntellerrand bündig abschneiden, damit die Flamme mehr Sauerstoff bekommt.
  8. Bei rußender Flamme den Docht mit der Schere auf ca. 5 bis 10 mm kürzen.
  9. Knoten (Rußblumen/-pilze) an der Dochtspitze entfernen, damit sie nicht abfallen und den Wachs verschmutzen bzw. den Docht verstopfen.
  10. Bei flüssigem Brennteller Kerze bzw. flüssige Teelichter nicht bewegen.
  11. Brennende Teelichter nicht mit Wasser löschen, sondern die Flammen ersticken.
  12. Tipp: Zum Löschen den Docht in das Wachs eintauchen und wieder mittig und senkrecht aufrichten.

Quelle: Moebel24.de

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