Ausgleichsmasse

Fließfähige, mörtelartige Masse, die zum Ausgleich von Unebenheiten auf Wand und Boden aufgebracht und dort gleichmäßig dünn verteilt wird. Das ist wichtig, um eine größtmögliche Kontaktfläche zum nachfolgenden Aufbau zu erreichen.

Ausgleichsmasse

Manche Ausgleichsmassen für den Boden müssen nicht abgezogen werden, da sie selbstnivellierend sind, d. h. aufgrund ihrer Konsistenz stellt sich die Ebenheit selbst her ("Nivellierspachtel"). Verwendbare Mittel: alle Mörtelarten, Gips, Spachtelmasse.

 
  • Den Untergrund mit Bodengrundierung oder Haftemulsion grundieren.
  • Reparatur-Spachtelmasse in Wasser klumpenfrei anrühren (nicht überwässern!). Die Verarbeitungszeit der Mischung beträgt ca. 15 Minuten.
  • Oberflächliche Risse und Beschädigungen im Untergrund mit Reparatur-Spachtelmasse ausbessern.
  • Die angemischte Spachtelmasse streifenweise vergießen. Den Verlauf der Spachtelmasse unterstützen Sie am einfachsten mit Kelle oder Traufel.
  • Falls mehrschichtiger Auftrag nötig ist, bringen Sie die nächste Schicht sofort nach Begehbarkeit auf.
  • Die aufgetragene Masse mit der Kelle abglätten.
  • Bei Beginn der Versteifung die Masse mit steil gestellter Kelle abziehen.
  • Reparatur-Spachtelmasse kann einlagig in Schichtdicken von 3 - 30 mm im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden.
  • Bodenbeläge immer erst nach völliger Austrocknung aufbringen.

Bei Holzuntergründen ist zusätzlich Folgendes zu beachten:

  • Verschrauben Sie zuerst lockere Bretter, um einen möglichst ebenen und festen Untergrund zu erhalten.
  • Nach der Grundierung breite Fugen am besten mit Reparatur-Spachtelmasse verschließen.
  • Fließspachtel-Masse Holz, Estriche, Beton klumpenfrei anrühren (ggfs. mit Boden-Elast) und anschließend Spachtelmasse vergießen.
  • Den ausgeglichenen Holzfußboden können Sie nach völliger Austrocknung z. B. verfliesen oder mit Teppichboden bekleben.
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