7 Arbeiten, die im Sommer erledigt werden sollten

Sommer, Sonne, Zeit zum Anpacken: Nicht nur diejenigen, die in diesem Jahr den Urlaub zu Hause verbringen, sollten die Zeit und das gute Wetter nutzen, um die eigenen vier Wände auf Vordermann zu bringen. Denn der Sommer bringt warme Temperaturen mit sich, somit auch die Möglichkeit, Handwerksarbeiten zu erledigen, die für den Winter eher ungeeignet sind.

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Erfahren Sie, welche DIY-Arbeiten jetzt unbedingt erledigt werden sollten, damit Sie den Rest des Sommers unbeschwert im Garten genießen können!

 

Diese 7 DIY-Arbeiten sollten Sie in diesem Sommer unbedingt erledigen

Nicht immer brauchen Sie einen Handwerker bestellen, wenn rund um Haus und Garten Reparaturen anstehen. Viele Dinge können Sie selbst erledigen oder mithilfe eines Freundes. Manchmal ist es aber sinnvoll, einen Profi zu Rate zu ziehen – weil man einen Expertenrat benötigt, weil einem das passende Arbeitsgerät fehlt oder einfach, weil man auf manche anfallenden Arbeiten des täglichen Lebens einfach keine Lust hat! Ferdinand Seulen, Geschäftsführer der Online-Plattform blauarbeit.de, verrät, welche Arbeiten jetzt erledigt werden sollten, um anschließend den Sommer so richtig genießen zu können.

  1. Reinigung mit Hochdruck: Auf der Terrasse schmeckt der Eiskaffee besonders gut. Doch Entspannung Fehlanzeige: Nach einem langen Winter steht erst einmal die Reinigung der Veranda im Fokus. Die Steinplatten haben nämlich stark unter der Witterung gelitten. Da hilft nur eines: Der Dreck muss weg. Nachdem der grobe Schmutz mit einem Besen zusammengefegt wurde, geht es dem Unkraut an den Kragen. Unter Umständen haben sich nämlich Wurzeln, Moos und Wildpflanzen breitgemacht. Mit einem Hochdruckreiniger können die verschmutzten Platten im Anschluss gereinigt werden. Ein schöner Nebeneffekt: Gerade an warmen Tagen ist diese Arbeit nicht nur produktiv, sondern auch erfrischend. Für ganz besonders hartnäckige Verschmutzungen und intensiven Bewuchs eignet sich ein Fugenkratzer.
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  2. Fenster reparieren für den richtigen Durchblick: Die Altbaufenster wollen im Sommer nicht nur gut geputzt werden, auch benötigen sie von Zeit zu Zeit einen neuen Anstich. Dieser sollte unbedingt auf den Sommer gelegt werden, da die Fenster für diese Arbeit geschliffen und ausgehangen werden müssen - bei Minusgraden wäre dies keine angenehme Herausforderung.
  3. Nicht auf der Leitung stehen: Nach dem harten Winter ist es an der Zeit zu prüfen, ob alle Elektroleitungen im Außenbereich des Hauses noch intakt sind. Ist die Ummantelung brüchig? Schauen Drähte heraus? Elektrokabel altern zwar in der Regel erst in 30 bis 35 Jahren; aber auch schneller, wenn sie häufig überlastet und erhitzt, oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt wurden.
  4. Die harten arbeiten im Sommer im Garten: Der Sommer ist traditionell der Höhepunkt der Gartensaison. Besonders das Bewässern steht an erster Stelle. Um in der Sommerzeit nicht ständig mit kostbarem Trink- oder Grundwasser zu gießen, ist es ratsam, eine Tonne im Garten aufzustellen, die Regenwasser auffängt. Weiter lohnt sich die Investition in eine automatische und intelligente Bewässerungsanlage. Diese nutzt nur die Menge an Wasser, die tatsächlich von den Pflanzen benötigt wird. Das spart eine Menge Geld. Alternativ und kostengünstig können auch Löcher in einen Gartenschlauch gebohrt werden, der im Anschluss entlang der Blumen und Pflanzen verlegt wird. So werden alle Pflanzen punktuell bewässert, wenn das Wasser läuft.
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  5. Ein neuer Anstrich für alte Möbel: Der Schrank, die Stühle oder der Tisch braucht einen neuen Anstrich? Ein trockener, lauer Sommertag ist hier ideal. Denn beim Schleifen wird Feinstaub entwickelt, der sich in der gesamten Wohnung verteilt. Daher macht sich diese Arbeit im Hof oder Garten besonders gut. Weiter sollten die verwendeten Lacke fürs anschließende Streichen nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden. Aber aufgepasst: Beim Lackieren sollte es auch nicht zu warm sein. Die optimalen Verarbeitungstemperaturen für Beschichtungsstoffe wie Lack und Farben liegen je nach Sorte und Hersteller bei ca. + 18°C bis + 25°C. Tagsüber also erst mal relaxen, Siesta machen und die Möbel später, wenn es kühler ist, anstreichen.
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  6. Holz will vor der Sonne gut geschützt sein: Der Winter hat auch auf unseren Gartenmöbeln, Zäunen, Schuppen und Holzböden Spuren hinterlassen. Aber auch UV-Strahlen tun dem Holz nicht gut und lassen es ausbleichen, da sie das im Holz enthaltene Lignin abbauen. Für dauerhaften Holzschutz ist es wichtig, die Möbel auch im Sommer zu pflegen. Verschiedenen Holzarten benötigen verschiedene Produkte. Für Harthölzer, wie Tropenhölzer und Bodenflächen wie Holzdecks aus Douglasie nimmt man Holzöle. Bei weicheren Hölzern wie Fichte und Kiefer eignen sich Lasuren. Diese sind zum Teil pigmentiert, verstärken also die Holzfarbe und schützen vor UV-Licht. Vorsicht: Anders als bei den Steinplatten sollte bei der Reinigung von Holzböden kein Hochdruckreiniger verwendet werden, da dadurch das Holz splittern kann.
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  7. Blitzeblank in den Sommer starten: Die Sonne scheint, doch das bekommen wir kaum mit, da die Fenster über den Winter stark verschmutzt sind. Zeit für eine gepflegte Putzaktion, um den Sommer gebührend zu begrüßen. Hier kann es helfen, systematisch vorzugehen. Zunächst wird aufgeräumt und ausgemistet - das tut unserem Gemüt gut und schafft Platz. Danach geht es ans Fensterputzen und Gardinen waschen. Ist diese Arbeit erledigt, werden Regale, Schränke, Türrahmen und andere Oberflächen von Staub befreit. Im Anschluss wird der Boden gestaubsaugt und gewischt. Wer darauf jedoch keine Lust hat, findet schnell und unkompliziert einen passenden Dienstleister auf www.blauarbeit.de. Jetzt kann der Sommer mit freiem Kopf in vollen Zügen genossen werden!
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