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Was wäre Ostern ohne farbige Ostereier? Ostereier färben ist ein schöner Brauch, auf den wir natürlich nicht verzichten wollen. Auch wenn es heute farbige Eier überall zu kaufen gibt, so macht es doch viel mehr Freude, sie selbst zu färben. Mit unseren Tipps zum Ostereier färben ist das gar kein Problem!
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Bunte Eier dank Naturfarben

redakteur
LupeBunte Eier mit Naturfarben

Zwar gibt es derzeit in jedem Supermarkt Ostereier-Farbe günstig zu kaufen, aber Zweifel über die Verträglichkeit der Farben, lassen immer mehr Verbracher zu Naturfarben greifen, um auf natürliche Art und Weise bunte Eier zu bekommen.

Dabei sind auch nicht alle Rezepte für Ostereier-Farben aus Kräutern, Blättern, Früchten und Wurzeln unbedenktlich. Viele Kombinationen ergeben zwar schöne Farben, zum Verzehr sind aber auch nicht alle dank Naturfarben bunte Eier geeignet!

Bei den Biofarben für Ostereier sollte man auch immer bedenken, dass die Herstellung des Farbsuds relativ aufwendig ist, meist viel Zeit kostet, dass die Naturfarben nur schwächere Farben (Pastelltöne) erlauben (als chemische Farben) und dass die gefärbten Ostereier oft im normalen Tageslicht (schnell) verblassen.

Trotzdem lohnt sich das Experiment "Ostereier färben wie zu Großmutters Zeiten"! Wir stellen Ihnen hier einige Grundlagen zum Färben von Ostereiern mit Naturfarben vor und geben Tipps für kräftige Farben.

Bunte Eier dank Pflanzenfarbstoffen

Zu aller erst: Zum Färben von Ostereiern mit Naturfarben sollten Sie altes Kochgeschirr und alte Kleidung (oder eine Schürze) tragen. Flecken gehen meist nicht mehr raus!

Für gute Farbergebnisse ist es wichitg, dass Sie das Pflanzenmaterial klein häckseln, den Sud mind. 30 Minuten heiß aufkochen und danach durch ein Sieb abgießen. Folgende Regeln haben sich beim Färben von Ostereiern mit Naturfarben bewährt:

  • Frische Früchte und Blätter müssen gehackt werden, um ihre Pflanzenfarbstoffe an den Farbsud abzugeben
  • Harte Pflanzenbestandteile (Wurzeln, Äste, gerocknete Früchte) sollten vor dem Einkochen des Suds mehrere Stunden eingeweicht werden
  • Je heißer der Farbsud und die Eier sind, desto besser halten die Farben
  • Je länger die Eier im Farbsud liegen, desto intensiver werden die Farben
  • Alaun und Kaliumcarbonat (Pottasche) verstärken die Farbintensität
  • Essig hellt Farben auf

Rezepte für Naturfarben

  • Rote Farbtöne erreichen Sie mit einem Farbsud aus Rote Beete, Rotkohl, roter Malventee oder Cochenille (aus der Apotheke), einem Farbstoff aus Schildläusen, der auch in Lippenstiften verwendet wird.
  • Helles Grün-Gelb verleiht Johanniskraut-Sud (6 Esslöffel Johanniskraut auf 1/2 Liter Wasser) weißen Eiern.
  • Grüne Ostereier erhält man mit Naturfarben auf Grundlage von Petersilie, Spinat oder auch Brennnesseln.
  • Safran (stark) und Kamillenblüten (schwach) sorgen für gelbe Ostereier.
  • Ein dunkles Gelb bis Goldbraun erhalten Ostereier, die man mit Hilfe von Zwiebelschalen (1 hand voll Zwiebelschalen auf 1/2 Liter Wasser) färbt. Karrotten geben den Ostereiern eine zarte Orange-Tönung.
  • Blaue Farbtöne sind schwer zu erzielen: Versuchen Sie es mit Heidel- oder Holunderbeeren (als Frisch-Obst zu dieser Jahreszeit sehr teuer) oder experimentieren Sie mit Bio-Fruchtsäften ode selbst eingemachten Früchten!

PRAXISTIPP: Fassen Sie die Ostereier nicht mir bloßen Fingern an, solange die Farbe nicht getrocknet ist. Die Farbe bleibt am Finger kleben und auf dem Ei bleibt Ihr Fingerabdruck zurück! Etwas Speiseöl oder eine Speckschwarte bringt die Farben der Ostereier richtig zum Glänzen!

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