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UV-Insektenfalle

LupeUV-Insektenfalle
Mücken, Wespen und andere Stechinsekten gehören im Sommer zu den lästigen Plagegeistern. UV-Insektenfallen locken die Insekten an.

Mücken, Wespen, Fliegen und andere Insekten können den schönsten Sommerabend verderben. Mit Summen und Stichen malträtieren die kleinen und großen Fluginsekten die Menschen, die es sich auf Terrassen und Balkonen für einen schönen Abend im Freien bequem gemacht haben. Mittel gegen Mücken und ihre Artgenossen gibt es viele, von Sprays über Duftkerzen, bis hin zu Netzen und Gittern. Leider zeigen die Wenigsten die Wirkung, die sie versprechen.

Doch eine Technologie, die den Plagegeisern entgegenwirken soll, hat sich eine Schwäche der Insekten zu Nutze gemacht: ultraviolettes Licht, auch als UV-Licht bekannt. Licht das in den Bereich von etwa 365 Nanometern fällt, hat eine ganz besondere Anziehungskraft auf Insekten, so dass diese dazu neigen, auf derartiges Licht, zu dem auch ultraviolettes Licht zählt, zuzufliegen. Dieses Wissen über die Vorlieben der Insekten kann und wird beim Einsatz von Insektenfallen, die mit UV-Licht arbeiten, gegen die Insekten verwendet. Wir erklären, wie UV-Insektenfallen Fliegen und Stechmücken anlocken.

So funktionieren UV-Insektenfallen

Die allererste Insektenfalle, die sich der Technologie des UV-Lichts bediente, wurde in Großbritannien entwickelt und kam dort im Jahre 1962 erstmals auf den Markt. Diese erste Form der UV-Fallen arbeitete mit elektrisch geladenen Metallgittern. Die Insekten wurden von dem ultravioletten Licht angelockt und Flogen auf ihrem Weg zum Licht in das Gitter, dass sie durch einen Stromschlag tötete. Auch heute gibt es noch wenige Modelle, die sich dieser Technologie bedienen. Allerdings sind sie heute neben dem UV-Licht und dem Gitter auch noch mit einer Auffangschale ausgestattet, die es dem Benutzer erleichtert, das Gerät von den toten Insekten zu befreien und es zu reinigen. In der heutigen Zeit gibt es aber durchaus ausgereiftere Technologien, denen sich die Hersteller von UV-Insektenfallen bedienen können.

Eine neuere uns sauberere Version der Geräte arbeitet mit doppelseitiger Klebefolien. Diese werden um die Leuchtstoffröhre, die das ultraviolette Licht ausstrahlt, herum angebracht. Fliegt nun eine Mücke, eine Wespe, eine Schnake oder ein anderes Insekt zur Lichtquelle und lässt sich auf dieser nieder, bleibt es dort kleben und kommt nicht mehr weg. Ist eine Klebefolie voll, kann sie einfach von der Röhre abgezogen, entsorgt und durch eine neue Folie ersetzt werden. Eine noch recht junge Innovation auf diesem Bereich ist eine speziell für derartige Zwecke weiterentwickelte Form der Klebefolie. Diese bietet nicht einfach nur den Klebeeffekt, damit die Insekten hängen bleiben, sondern ist auch mit einer besonderen reflektierenden Schicht versehen, die den Leuchteffekt der UV-Lampe noch verstärkt, was die Falle für die Insekten noch mal interessanter machen soll. Auch gibt es fallen, die anstatt mit herkömmlichem ultravioletten Licht mit UV/Grünlicht arbeiten. Wissenschaftlichen Test zur folge soll diese Form des Lichts eine 30 Prozent stärkere Anziehungskraft auf Insekten auswirken, als schon herkömmliches UV-Licht es tut.

Eine Insektenfalle mit UV-Licht selber bauen

Wer sich das Geld für eine fertige Insektenfalle, die mit ultraviolettem Licht arbeitet, sparen möchte und sich lieber selbst daran versucht, ein solches Gerät zu bauen, kann dies mit ein paar günstigen Materialien aus dem Baumarkt tun. Aber Vorsicht, gerade beim Einsatz von Klebefolie muss man aufpassen, da die meisten Folien dieser Art nicht für einen solchen Einsatz geeignet sind. Es dürfen nur Folien verwendet werden, die für den Gebrauch in einer solchen Insektenfalle ausgelegt sind und entsprechend präpariert wurden.

Doch kann man bei einer selbstgebauten UV-Insektenfalle auch ganz auf den Einsatz einer Klebefolie verzichten und anstatt dessen auf ein altbewährtes Mittel zurückgreifen: Einen klebrigen Lockstoff. Um eine solche Falle zu bauen, braucht man ein Glasgefäß, das sich nach oben hin verjüngt, wie beispielsweise eine Flasche oder ähnliches. Unter dem Boden des Gefäßes wird nun eine kleine UV-Röhre angebracht und so abgedeckt, dass sie nur durch das Glas zu sehen ist. Auf diesem wird nun eine Schicht Lockmittel, zum Beispiel Sirup verteilt, an dem Insekte, die auf das Licht zu fliegen kleben bleiben. Fertig ist die selbstgebaute UV-Insektenfalle.

Fotos: flickr.com © binaryCoco (CC BY-NC-SA 2.0) Bild 2: fotopedia.com © Alan Richmond (CC BY-NC-ND 3.0)


 
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