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Giftstoffe: Farben, Lacke und Kleber sachgerecht lagern

In vielen Kellern lagern alte Farbvorräte, die oft nach Jahren für einen frischen Anstrich hervorgeholt werden. Doch davon ist abzuraten, denn sie können hochgiftig sein.
Das Problem: Man weiß nicht, wie alt die Farbe ist. Und nur selten findet man auf dem Farbeimer ein Haltbarkeitsdatum. Nach dem Öffnen der Behälter oder Farbdosen stellt man jedoch oft fest, dass die Farbe klumpig und mit einer dicken Haut versehen ist und obendrauf abgestandenes Wasser mit grauen Schlieren steht. Wenn es dann noch muffig oder nach faulen Eiern riecht, sollte man die Farbe nicht einfach umrühren oder gar mit Lösungsmitteln „auffrischen“ und verarbeiten. Der Verband Baubiologie rät: „Entsorgen Sie alte Farben und Kleber schnell und fachgerecht. Denn hier haben bereits chemische und/oder mikrobiologische Veränderungen stattgefunden“, erklärt Verbandsvorstand Frank Mehlis. „Allein das Wasser als Lösungsmittel kann bei längerer Lagerung schimmeln und Fäulnisprozesse begünstigen. Sie würden Ihre Wände mit Schimmel streichen.“
Laut dem Umweltbundesamt ist die Luft in unseren Innenräumen ohnehin in 90 Prozent der Fälle schlechter als die Außenluft. Man sollte deshalb auch beim Kauf neuer Produkte auf Gütesiegel und Lösemittelfreiheit achten. Hilfreich ist die Liste zum gesunden Umgang mit Farben vom Verband Baubiologie, zu finden unter verband-baubiologie.de.














