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Mit Tapete kreativ gestalten: Wände in Spachteloptik

redakteur
Mit Tapete kreativ gestalten: Wände in Spachteloptik

Wer den mediterranen Charme verputzter Wände in seine Wohnung holen möchte, musste bislang ganz klassisch selbst zu Putz und Maurerkelle greifen – viel Arbeit und Schmutz inklusive!

Mit Vliestapeten holen Sie das Urlaubsgefühl nun ruck, zuck ins Haus ...Verputzte Wände in zarten Apricot-, Gelb- oder Erdtönen stehen für den klassischen Landhausstil. Stillen Sie die Sehnsucht nach dem Süden und zaubern Sie mediterranen Charme in Ihre vier Wände: Das funktioniert auch ohne Verputzen, Streichen und Wischen.

Mit einem Tapetenwechsel zieht das südliche Flair schnell in Ihre Wohnung ein: Vorausgesetzt, Sie verwenden strukturierte Vliestapeten. Aufgrund ihrer Prägestruktur wirkt diese Tapetenart wie feine, handverarbeitete Spachteltechnik mit aufwendiger Wischoptik. Auch um die perfekte und ebenmäßige Tönung muss man sich nicht kümmern, da die Tapete bereits farbig bedruckt ist. In punkto Kosten pro Quadratmeter Wandfläche lässt sich Vliestapete mit günstigen Fertigputzen vergleichen.

Auch ungeübte Heimwerker haben schnell Erfolgserlebnisse. Ein weiterer Vorteil: Im Renovierungsfall oder bei Auszug kann man die Vliestapete einfach wieder trocken von der Wand abziehen, womit sie auch eine ideale Lösung für Mietwohnungen ist.

Welche Gestaltungsmöglichkeiten sich Ihnen mit Vliestapeten bieten, haben wir hier für Sie zusammengetragen – überzeugen Sie sich:
Mit Tapete kreativ gestalten: Raumgestaltung mit Vliestapeten

Unerlässlich: Schaffen Sie einen glatten Untergrund

Erst seit Mitte der 90er Jahre sind Vliestapeten erhältlich. Sie bestehen aus einem reißfesten Fasermaterial und sind extrem robust, dehnen sich beim Tapezieren weder aus noch schrumpfen sie zusammen. Das erleichtert das Tapezieren, denn die sonst üblichen Weichzeiten entfallen.

Mit Tapete kreativ gestalten: Wände in Spachteloptik

Allerdings ist die Vorbereitung des Untergrundes ein wichtiger Punkt: Unebenheiten lassen sich nicht so einfach wie beispielsweise mit Raufasertapete kaschieren. Deshalb ist es empfehlenswert, den alten Wandbelag vollständig zu entfernen. Mit Tapetenlöser oder Wasser plus handelsüblichem Spülmittel bestreicht man die alte Tapete. Nach einer kurzen Einwirkzeit entfernt man den Wandbelag mit einem Spachtel. Vorher kann man die Tapete mit einem so genannten Tapetentiger perforieren.

Wurde die Wand jedoch mit Vliesfaser tapeziert, kann man die Bahnen einfach trocken abziehen. Schadhafte Stellen im Putz wie Risse und Löcher müssen verspachtelt werden. Nach dem Spachteln sollte man die Oberfläche mit einem Schwingschleifer glätten. Damit die Tapete auf Gipskartonplatten besser haftet, behandelt man diese mit einem Tiefengrund vor, oder man verwendet einen speziellen Kleister für saugfähige Untergründe.

Welche Vorbereitungen Sie vor dem Aufbringen der Vliestapete noch erledigen müssen, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt hier:
Mit Tapete kreativ gestalten: Vorarbeiten für das Verarbeiten von Vliestapeten

Praktisch: Tapezieren ohne Einweichzeiten

Vliestapeten lassen sich besonders leicht mittels der so genannten Wandklebetechnik verarbeiten: Nicht der Tapetenrücken wird eingekleistert, sondern die zu tapezierende Wand oder Decke. Besonders praktisch im letzten Fall: Man hantiert nicht mit der eingekleisterten und dementsprechend schweren Tapetenbahn über dem Kopf herum. Statt dessen legt man Bahn für Bahn in die eingekleisterte Fläche. Mit einer Schaumstoffwalze tragen Sie den Kleister satt auf einen Abschnitt auf, der etwas breiter als eine Bahn ist. So vermeidet man beim Vorbereiten der nächsten Bahn Flecken auf der bereits tapezierten Fläche.
Übrigens: Die Verarbeitung mit dem Kleistergerät ist ebenfalls möglich.

Mit Tapete kreativ gestalten: Wände in Spachteloptik

Die mit Zugabe zugeschnittene Bahn wird nun mit der Vliesseite nach außen aufgerollt. Setzen Sie die erste Bahn mit diesem leichten Überstand zur Decke an – so lassen sich eventuelle Unebenheiten ausgleichen. Wie groß die Zugabe ist, hängt davon ab, wie gerade die Wände sind. Messen Sie genau, und markieren Sie den richtigen Anschlagpunkt für die erste Bahn.

Die Vliestapete lotrecht und auf Stoß verkleben. Mit einer Gummirolle oder dem Tapezierspachtel jede Bahn von der Mitte aus blasenfrei andrücken. Geringe Korrekturen sind bei Vliestapeten möglich, da sie ziemlich reißfest sind und sich einige Zeit im Klebebett verschieben lassen. Mit einem Metallspachtel drücken Sie die Tapete in die Kante zwischen Decke und Wand und schneiden die Überstände mit einem scharfen Cuttermesser ab.

Wie Sie strukturierte Vliestapeten fachgerecht an die Wand bringen, erfahren Sie Schritt für Schritt hier:
Mit Tapete kreativ gestalten: Vliestapete ohne Wartezeit verarbeiten


 
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