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Zimmertür

bauidee

Schöne Zimmertüren sind ein Blickfang in der Wohnung. Zu jedem Einrichtungsstil bieten die Hersteller die passende Tür an. Oft versteckt sich der qualitative Unterschied einer Zimmertür zwischen zwei Deckplatten.

Türen trennen und verbinden Räume und machen in sich abgeschlossene Welten möglich. Außerdem kann eine einzelne Tür den Charakter eines Raumes oder sogar einer ganzen Wohnung bestimmen. Die Hersteller bieten die unterschiedlichsten Produkte an: Das beginnt bei der furnierten Standardtür, geht über die hochwertige Weißlacktür mit Oberlicht oder die Vollholztür im Landhausstil mit Rundbogen bis hin zur modernen Designtür mit Lichtausschnitt.

Planen Sie einen Neubau, achten Sie auf eine sinnvolle Anordnung der Türen: Sollen neben der Tür noch Schränke stehen, dann wählen Sie den Türausschnitt so, dass rechts und links noch genügend Platz bleibt (siehe Zeichnungen unten). Treffen zwei Türen in einer Raumecke zusammen, so dürfen sie nicht zusammenschlagen. Wie ein Raum künftig genutzt wird, entscheidet auch über die so genannte Anschlagsrichtung des Türblattes (siehe rechts): In welche Richtung soll sich die Tür öffnen lassen? In den Raum hinein, das ist üblich, oder etwa vom kleinen Gäste-WC in den Flur? Öffnet man eine Tür und betritt einen Raum, so ist es angenehmer, wenn man ihn überblicken kann und nicht direkt gegen das Türblatt schaut.

Bevor Sie Ihre neuen Türenbestellen, müssen die Wandöffnungen genau ausgemessen werden. Die Maßordnung im Hochbau schreibt vor, wie groß die Maueröffnungen für Türen sein sollten (DIN 18101). In Wohnräumen beträgt die lichte Duchrgangsbreite für Zimmertüren etwa 80 Zentimeter

Zur Bauanleitung

Türblätter hängt man in Zargen ein, die oft auch als Türrahmen bezeichnet werden. Diese passen optisch zum gewählten Türblatt. Hinter der eingebauten Zarge versteckt sich das Mauerwerk, die so genannte Türlaibung. Bestellt man eine Zarge, misst man die Wandstärke inklusive Putz, Tapeten oder Fliesen. Vormontierte Zargenteile aus Vollholz oder beschichteten Holzwerkstoffen werden einfach zusammengeleimt und in die Maueröffnung eingesetzt. Bereits montierte Stahlzargen sind unempfindlicher, stabiler und können leicht überstrichen werden.

 
Anordnung der Tür im Raum
Ungünstig: Der Raum ist nicht überschaubar, wirkt kleiner als er ist
 
Der Schrank versperrt den Raum. Zwischen geöffneter Tür und Wand sollte der Abstand 8 cm messen.
 
Verlust von Stellfläche: Diese Türanordnung ist für Schränke mit der üblichen Tiefe von 75 cm ungünstig.
 
Vorteilhafte Anordnung: Zum Raum hinführend und mit ausreichender Schrankstellfläche.
 
 
Abmessungen für Türen (nach DIN)
Das genaue Maß Ihrer Tür zu bestimmen, ist leichter als Sie denken: Drei Maße brauchen Sie. Zuerst messen Sie die lichte Öffnungshöhe und -breite der Wandöffnung, worin das Türelement später eingesetzt wird. Die Höhe messen Sie ab der Oberkante des Fertigfußbodens, also ab Parkett, Teppich oder Fliesen. Für die Zarge messen Sie die Mauerstärke inklusive Putz, Fliesen oder anderen Wandverkleidungen. Wichtig: Die Maße immer an mehreren Punkten nehmen.

 

   
 
 
 
Der qualitative Unterschied von Zimmertüren versteckt sich zwischen den Decklagen. Die einfachste Ausführung sind Waben aus Karton, die für gleichmäßige Abstände zwischen den Außenplatten sorgen. Diese kostengünstigen Türen werden häufig im Wohnbereich eingesetzt. Aufgrund der leichten Bauweise verschleißen die Beschläge nicht so schnell. Allerdings dämmen Kartonwaben Schall und Wärme nur mäßig.
Zusätzlich eingebaute Spanplattenstreifen stabilisieren die Türblätter, verbessern allerdings nicht den Schall- und Wärmeschutz. Schwerer und mechanisch stärker belastbar sind Türen mit vollflächigen Röhrenspan-Einlagen. Wer höhere Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz stellt, kann zu Türblättern aus Vollspanplatten oder modernen Verbundwerkstoffen greifen. Übrigens lassen sich die meisten Türen um einige Zentimeter kürzen, ohne dass die Füllung sichtbar wird. Nach wie vor beliebt sind klassische Massivholztüren. Damit sich das Türblatt nicht verzieht, bestehen sie meist aus einem Eichen- oder Fichtenholzrahmen und einer Füllung aus schichtweise verleimtem, aus massivem oder aus stabverleimtem Holz.
Auch die Kantenform des Türblattes prägt das Erscheinungsbild wesentlich. Man unterscheidet die eckige, profilierte oder die runde Kante. Stumpf einschlagende Türblätter bilden mit der Zarge eine Einheit.
Wo zum Öffnen eines Türflügels wenig oder gar kein Platz vorhanden ist, sind Schiebetüren eine elegante und praktische Alternative. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Schiebetüren, die auf einer Schiene vor der Wand und solchen, die in das Mauerwerk laufen.


 
Platzsparer: Die zweiflügelige Schiebetür läuft in die Wand hinein. Das Oberlicht der einflügeligen Tür sorgt für Helligkeit in einem dunklen Flur.


Fotos: Comtür
 
An einer Schiene aufgehängt, läuft die Schiebetür vor der Wand. Außerdem verbindet die Glastür die Räume optisch miteinander.


Fotos: Grauthoff
 
In das Türblatt eingelassene Profilleisten zieren die weiße Stiltür.


Fotos: Westag & Gesatlit
 
Tür und Zarge sind in kanadischem Ahorn furniert, abgerundete Kanten gestalten das Türblatt und den Rahmen.


Fotos: Herholz
 
 
 


 
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