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Neues Vinylparkett im Praxistest
PVC kennt man eigentlich nur als Rollenware oder seit kurzem auch als Planken oder Vinyl-Fliesen. Nun gibt es aus diesem Kunststoff auch einen harten Bodenbbelag. Aber nicht zu hart, denn unter der Vinyl-Nutzschicht und unter der HDF-Trägerplatte befindet sich federner Kork. So ist der Boden einerseits relativ elastisch, andererseits durch die PVC-Nutzschicht sehr strapazierfähig und pflegeleicht.
Verblüffend echt wirken die Dekore aus Stein- und Holznachbildungen. Die leimlose Verlegung allerdings gelingt trotz Klicktechnik nicht einfacher und schon gar nicht schneller als bei Rollenware und erst recht nicht schneller und einfacher als bei den neuen, flexiblen PVC-Fliesen und Planken.
So ist das neue Vinyl-Parkett zwar interessant und gut, aber auch fragwürdig. Als sinnvoll erscheint uns höchstens der Einsatz in Kombination mit anderen Hartbelägen wie Laminat oder Holzfertigparkett, so dass man dann im ganzen Geschoss die gleiche Aufbauhöhe hat, aber eben in den einzelnen Räumen unterschiedliche Beläge. Für den Flur beispielsweise eignet sich ja ein pflegeleichter, robuster PVC-Belag besser als ein Holzfertigparkett.
Jedoch: Gesundheitliche Vorbehalte gegenüber PVC bleiben grundsätzlich bestehen, auch wenn gesetzlichen Grenzwerten Genüge getan wird. Und der Preis? Vinatura Vinyl-Fertigparkett von Cortex kostet etwa 40,50 Euro/qm.


























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