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Moderne Möbel

Möbel sind in der Anschaffung in der Regel durchaus kostspielig, zumindest dann, wenn selbige sowohl qualitativ als auch optisch überzeugen sollen. Gerade Designerstücke, die zusätzlich den persönlichen Stil unterstreichen und die Kreativität des Hausherrn wiederspiegeln, sind mitunter nur zu astronomischen Preisen zu haben. Fakt ist aber, dass moderne Möbel keineswegs immer teuer sein müssen, insbesondere dann nicht, wenn diese vielleicht sogar in Eigenregie angefertigt werden.

Geht es um Sideboards oder TV-Racks, so verlangen etablierte Marken meist beispielsweise bereits ein paar hundert Euro, dabei handelt es sich im Prinzip jedoch nur um ein paar einfache Bretter, die grundsätzlich wirklich nicht schwer als Regal zu montieren sind. Mit etwas handwerklichem Geschick und genügend Motivation lassen sich einfache Konstruktionen daher durchaus auch selbst auf die Beine stellen.

Vieles ist möglich mit klassischen Paletten vom Bau

Angesagt sind heutzutage beispielsweise einfache Paletten, die bereits mit wenig handwerklichem Geschick und dem passenden Werkzeug zu originellen Möbelstücken verarbeitet werden können. Beispiele gibt es dafür unter anderem genügend bei minimalisti.de, wo in einem entsprechenden Artikel 21 leicht umsetzbare Ideen vorgestellt werden. Ob Schreibtisch, Couchtisch oder gar Sofa oder Bett, die Paletten eignen sich aufgrund ihrer Robustheit für unterschiedlichste Projekte und sind zudem auch in verschiedensten Ausführungen zu finden. Für ein schönes und edles Finish kann bei Bedarf außerdem noch passender Lack verwendet werden.

Wo gibt es die entsprechenden Paletten?

Für die Do-it-yourself-Möbel werden in der Regel klassische Euro-Paletten genutzt, die es beispielsweise bei Baustellen oder auch in Warenlagern immer wieder zu entdecken gibt. Einfach mitgenommen werden dürfen selbige allerdings nicht, denn Paletten sind nicht umsonst und werden in der Regel weiterverwendet oder zumindest anderweitig aufbereitet. Zwar lassen sich Paletten durchaus online oder beim Fachhändler kaufen, dort geht es allerdings um große Stückzahlen, die für den Möbelbau absolut übertrieben wären. Am ehesten lohnt sich ein Blick in das nächste Industriegebiet – jedes Gebäude mit Laderampe hat meist eine große Anzahl der Paletten. Handelt es sich dabei um Einwegpaletten, so sind die Besitzer meist froh, sie loszuwerden, da diese ohnehin im Container landen. In jedem Fall sollte aber wirklich vorher gefragt werden. Hierbei gilt: Einwegpaletten sind meist unproblematisch, Europaletten hingegen kosten Pfand, weswegen Suchende hier wohl höchstens Bruchplatten bekommen würden. Diese sind meist aber auch beschädigt oder vergammelt, der Griff zur Einwegpalette bietet sich also eher an.

Selbst Bauen macht nicht immer Sinn

Dann und wann darf aber auch durchaus zum hochwertigen Mobiliar aus dem Fachhandel gegriffen werden, denn einige Handarbeiten sind für Laien kaum so gut auszuführen wie für den Profi, zudem sind in der Regel auch eine ganze Reihe an Werkzeugen oder gar Maschinen notwendig – das wiederum sprengt schnell den Geldbeutel, sodass Kunden letztendlich doch nichts gespart, sondern vielleicht sogar mehr ausgegeben haben. Und oben drauf kommt natürlich noch der Aufwand, der zweifellos so einige Stunden in Anspruch genommen haben dürfte. Sinnvoll ist dies beispielsweise bei Polstermöbeln, die mit Leder oder anderen teuren Materialien bespannt sind, aber auch wenn es um feine Muster, eingearbeitete Ornamente oder andere kleine Details geht, hat der Profi meist die Nase vorn – nicht umsonst steht hinter der Möbelherstellung schließlich ein ganzer Berufszweig. Dennoch müssen Verbraucher hier aber nicht ausschließlich zum preisintensiven Designerstück greifen, wie es sie beispielsweise bei Herstellern wie Vitra gibt, oft findet sich auch ein qualitatives Produkt, welches preislich im guten Mittelmaß liegt. Versandhändler wie Otto bieten hier beispielsweise ein durchaus vielseitiges Sortiment, welches einerseits viele etablierte Marken bereithält, andererseits aber auch günstigere Hersteller in seine Reihen aufgenommen hat. In jedem Fall haben Verbraucher so die Möglichkeit, sich einen guten Überblick zu verschaffen, Preise zu vergleichen und vielleicht auch einfach nur zu stöbern, Inspirationen zu sammeln oder Ideen für ihr eigenes Heim zu sammeln. Möbel online kaufen kann sich in dieser Hinsicht aber auch deshalb lohnen, weil oftmals Rabatte zur Verfügung stehen oder spezielle Finanzierungsmöglichkeiten angeboten werden – im Fall von Otto können Kunden beispielsweise Gebrauch von einer 100 Tage Zahlpause machen, eine einfache Ratenzahlung vereinbaren oder zeitweise sogar die Vorteile einer 0%-Finanzierung nutzen.

Möbel verschönern für einen modernen Look

Wer hingegen gar nicht unbedingt etwas Neues kaufen möchte, sondern vielmehr ein bereits vorhandenes Möbelstück wieder in altem Glanz erstrahlen lassen will, kann hingegen schon eher selbst aktiv werden. Sei es die alte Kommode, die einen neuen Anstrich erhält oder die Glasplatte, die künftig den Tisch zieren soll, hier genügen mitunter bereits wenige Handgriffe.

Ideen zum Verschönern alter Möbel

Papier zum schnellen Verschönern

Mit Tapetenkleister und Geschenkpapier können alte, unschöne Schrankfronten schnell eine andere Optik erhalten. Mit dem richtigen Aufdruck wird so ein schöner Nostalgiefaktor erzeugt.

Serviettentechnik

Meist wird die Serviettentechnik bei kleinen Objekten angewandt, sie kann allerdings auch problemlos auf Stühlen und Tischen für einen bleibenden Eindruck sorgen. Am besten funktioniert der neue Look mit Servietten und Decoupage-Papier, welche mit Kindermöbeln, Retromöbeln oder Barockelementen kombiniert werden.

Fliesen und Mosaike

Schlichte Möbel erhalten neuen Schwung mit ein paar modernen Fliesen, altmodische Kachelfliesen sollten hier aber nicht zur Anwendung kommen. Besser machen sich größere Fliesen mit modernem Schnitt, die beispielsweise auf dem Sideboard oder einem anderen geradlinigen Möbelstück arrangiert werden.

Shabby Chic

Schon seit einiger Zeit liegen Möbel im Shabby Chic im Trend. Die Besonderheit liegt in dem alten, fast schon historischen Look, den die Möbel erhalten, gleichzeitig verbreitet Shabby Chic aber auch die Botschaft, dass Möbel nicht perfekt sein müssen und die kleinen Abnutzungen mitunter sogar eine wohnlichere Atmosphäre mit sich bringen. Wer seine Möbel selbst entsprechend behandeln möchte, braucht im Grunde nur Schmirgelpapier und ein wenig Mattlack in Pastellfarben.

Fotos: pixabay.com © Laborratte (CC0 1.0) // pixabay.com © PublicDomainArchive (CC0 1.0)


 
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