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Boxspringbetten: Die amerikanische Art zu schlafen

LupeBoxspringbetten: Die amerikanische Art zu schlafen

Boxspringbetten sind immer noch kaum jemandem ein Begriff. Dabei hat wohl schon jeder ein solches Bett gesehen. In vielen Hotels oder auch in amerikanischen Filmen sind diese Bestandteil beinahe jeden Schlafzimmers. Nicht verwunderlich ist es daher, dass das Boxspringbett aus Amerika stammt und teilweise auch als amerikanisches Bett bezeichnet wird. Das Vorkommen in luxuriösen Hotels hat solchen Betten bis heute einen Hauch von Luxus und Komfort verliehen. Doch was ist eigentlich der Unterschied zu den Betten, die überwiegend in deutschen Schlafzimmern stehen?

Was Boxspringbetten ausmacht

Boxspringbetten kommen ohne ein Lattenrost aus, das hier in Deutschland noch der Großteil der Bevölkerung nutzt. Der Name kommt hauptsächlich von der äußeren Form. Diese Box hält auch die Matratze, die in Deutschland überwiegend vom klassischen Lattenrost getragen wird. Vorteile, die ein solches Bett bieten, sind zum einen, dass dieses jede Art von Körperstatur standhält – was es natürlich dafür prädestiniert, in Hotels eingesetzt zu werden. In jedem Fall ist ein solches Bett ein Hingucker in jedem Schlafzimmer, denn aufgrund seiner Größe wird es wohl den Großteil des Raumes einnehmen. Ein solches Bett kann man dabei entweder kaufen, beispielsweise auf Bett.de oder selbst bauen.

Boxspringbett selber bauen

Nachfolgend eine kleine Anleitung für all diejenigen, die sich ihr ganz eigenes Boxspringbett bauen möchten:

  1. Die Bestandteile: Boxspringbetten bestehen in der Regel nur aus der Box und einem Kopfteil – wobei dieses auch nicht immer vorhanden ist. Ein Fußteil, wie bei unseren ‚deutschen‘ Betten besitzt ein solches Boxspringbett nicht.
  2. Die Materialien: Der Bettkasten besteht aus Holz. Daher werden in der Regel Span- oder Fichtenplatten verwendet. Außerdem benötigt man Stoff, um diese Platten zu bespannen und diesen ein schöneres Aussehen zu verleihen. Als Alternative zum Lattenrost werden bei einem Boxspringbett Spiralfedern verwendet. Außerdem werden zwei Matratzen benötigt. Eine sollte dem Härtegrad entsprechen, auf dem man gerne schlafen möchte.
  3. Den Bettrahmen beziehen: Bevor überhaupt ein Zusammenbau der einzelnen Bestandteile möglich ist, müssen die Span- oder Fichtenplatten mit dem vorgesehenen Stoff bezogen werden. Eine Faustregel, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist dabei, dass über die Maße der Platten hinaus weitere zwei bis drei Zentimeter mehr vom Stoff abgeschnitten werden sollten. Der Stoff kann dabei entweder mit Kleber angebracht oder mit einem Tacker befestigt werden. Da Holzplatten jedoch sehr flach sind, gibt es auch die Möglichkeit zwischen den Stoff und die Holzplatte Schaumstoff zu integrieren, um das optische Ergebnis im wahrsten Sinne des Wortes aufzurunden.
  4. Die Unterbettkonstruktion: Nachdem die Holzplatten am besten von einem Tischler zugeschnitten wurden und mit Stoff bespannt sind, können diese verschraubt werden. Dazu sollten innen angebrachte Winkel verwendet werden. Als nächstes wird die Unterbodenplatte an die bis dahin miteinander verschraubten Holzplatten angeschraubt. Das verhindert nicht nur das Eindringen von Staub in das Innere des Bettes, sondern auch einen Untergrund für die Spiralfedern, die bei einem Boxspringbett als Ersatz für ein Lattenrost dienen. Diese werden an der Innenseite des Unterbodens angebracht.
  5. Die Matratzen: Direkt auf die Spiralfedern wird eine Matratze gelegt. Dass man auf dieser nicht gut schlafen würde, ist klar. Die Spiralfedern würden sich deutlich bemerkbar machen und einen guten Schlaf verhindern. Daher besteht ein solches Boxspringbett gleich aus zwei Matratzen. Die untere, die direkt auf den Federn aufliegt, sollte einen robusten Bezug aufweisen, um nicht durch die Federn beschädigt zu werden. Die zweite, also obere Matratze entspricht dann den Schlafgewohnheiten der oder den Personen, die in dem Bett im Endeffekt nächtigen werden. Dabei entscheidet der Härtegrad über einen erholsamen und guten Schlaf. Von der Größe her, müssen beide Matratzen gleich sein. Die Dicke der beiden Matratzen kann jedoch variieren. Dabei sollte die untere jedoch in jedem Fall die dickere sein. Häufig verrutscht die obere Matratze jedoch leicht – besonders dann, wenn beide Matratzen einen glatten Bezug haben, kann das leicht passieren. Ein Matratzenschoner verhindert dies jedoch.

Je nach individuellen Vorstellungen kann ein Boxspringbett auch noch ein Kopfteil haben und wenn gewünscht auch Bettfüße, also Rollen angebracht werden, die es ermöglichen, das Bett bei Bedarf anders zu platzieren und somit auch unter diesem sauber machen zu können! Wem das zu viel Aufwand ist, der findet aber auch bei zahlreichen Anbietern eine große Auswahl der amerikanischen Betten!

Foto: bett.de © Boxspringbett San Antonio


 
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